Rezensionen zu meinen Büchern

Rezension von Petra Gottschalk zu "Grenzgänger"


Mein Fazit zuerst: Unbedingt lesen!
Warum? Weil sich der Dortmunder Dichter, Blogger und Schriftsteller Eckhard Neuhoff wirklich und ehrlich seiner Biografie stellt. Was nicht leicht ist, schon gar nicht bei einer psychischen Erkrankung. Neuhoff ist dieses Wagnis mit seinem Erstlingswerk "Grenzgänger" eingegangen und hat mich damit mehr als beeindruckt.

Neuhoff, der über viele Jahre unter schweren Depressionen litt, stellt sich in diesem Buch seinen inneren Dämonen und beschreibt schonungslos seine Hoffnungslosigkeit und das fortwährende Scheitern im „normalen“ Leben. Neuhoff setzt sich dabei unter anderem mit seinem schwierigen Elternhaus auseinander, ohne ihnen die Schuld für sein Scheitern zu geben. Ganz im Gegenteil: Sehr detailliert und absolut ehrlich beschreibt er seine eigenen Anteile an den oft eskalierenden Situationen in seinem Leben. Dadurch gewinnt er wichtige Erkenntnisse für seinen Heilungsprozess, der im Verlauf seiner Schilderungen immer deutlicher zutage tritt. Auch setzt er sich sehr kritisch mit der Psychiatrie und seinen Therapieerfahrungen auseinander.

Trotz seiner Erkrankung verliert er nie den Blick für die schönen Seiten des Lebens und entwickelt sogar eine tiefe Dankbarkeit gegenüber den gemachten Erfahrungen und den ihn begleitenden Menschen. So gelingt es ihm, sich mehr und mehr seinen Stärken zuzuwenden und so für sich einen Weg der Gesundung und Heilung zu finden.

Die Liebe zur Sprache und sein Talent, selbst komplizierte Situationen und Zusammenhänge verständlich und nachvollziehbar zu schildern, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Es ist ein Buch, das Mut macht und Hoffnung gibt für Menschen in ähnlichen Lebenssituationen. Gleichzeitig bietet es interessierten Lesern einen faszinierenden Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines „psychisch Kranken“.

Wie gesagt, mein Fazit: Unbedingt lesen!




Rezension von Petra Gottschalk zu "Zwischen den Zeilen"


Ein mich zutiefst berührender Gedichtband
Mit seinem Gedichtband „Zwischen den Zeilen“ ist dem Schriftsteller und Dichter Eckhard Neuhoff etwas ganz Besonderes gelungen: Neuhoff, der über viele Jahrzehnte unter schweren Depressionen zu leiden hatte, macht durch seine Gedichte seine vielfältigen Gefühle sichtbar, mit denen er über so lange Zeit zu kämpfen hatte: Gefühle wie Einsamkeit, Enttäuschung, Sprachlosigkeit und die Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe.
Trotz aller Düsternis verliert Neuhoff aber nie den Blick für die schönen Dinge und Momente in seinem Leben, denen er ebenso viel Aufmerksamkeit schenkt, wie den Schattenseiten seiner Erkrankung.
Was mich sehr beeindruckt, ist sein Gefühl und sein Sprachsinn, um seine Gedanken und Emotionen in Worte zu fassen. Worte, die mich unmittelbar und tief berührt haben. Seine Gedichte strahlen Lebensfreude und Lebensweisheit aus, aber ebenso auch Trauer und Verzweiflung. Sie zeigen einen sehr reflektierten, geradlinigen und tiefgründigen Menschen, dem Sprache sehr viel bedeutet. Mein Fazit: „Zwischen den Zeilen“ ist ein sehr lesenswertes und berührendes Buch für Menschen, die Gedichte und Sprache lieben und die einen tieferen Einblick in diese besondere Seele bekommen möchten. Unbedingt lesen!

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