13. Februar 2019

Aus der Schreibwerkstatt: Ein neues Projekt entsteht

Ein neues Projekt nimmt allmählich Gestalt an: Schon seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv mit Themen befasst, die in der spirituellen Szene immer wieder für Irritation und Widerspruch sorgen. 

Dabei sind es nicht einmal "abgehobene" Themen, sondern eher Fragen, die einem bei einer lebensnahen und lebensbejahenden Auseinandersetzung mit Spiritualität immer wieder begegnen. 

Es sind sogenannte "dunkle" Themen, wie beispielsweise die Frage nach Konflikten zwischen Frauen und Männern, die Beschäftigung mit unangenehmen Gefühlen, oder auch was es bedeutet, wenn man mit allem, was einen als Individualität ausmacht, immer sichtbarer, und damit authentischer wird.

Vor Kurzem hatte ich die Idee, zu diesen Themenbereichen Texte zusammenzutragen, um sie möglichst vielfältig und aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Anscheinend habe ich damit den "richtigen Riecher" gehabt. Denn es finden sich immer mehr Autor*Innen, die von dieser Idee sehr angetan sind und sehr gerne Texte dazu beisteuern möchten.

Es entsteht nun also eine Anthologie zum diesem Themenkomplex, mit mir als Autor und Herausgeber. Das freut mich außerordentlich, ist ungemein spannend und eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten. 

Auch wenn überhaupt noch nicht klar ist, wann und in welcher Form diese Anthologie erscheinen wird, und noch viele Fragen völlig offen sind, bin ich schon jetzt meinen Co-Autor*Innen sehr dankbar dafür, dass sie dieses Projekt so begeistert mittragen!

11. Februar 2019

9. Februar 2019

In allem das Gute sehen?

Manchmal fällt es mir ausgesprochen schwer, meine Gefühle im Zaum zu halten und Verletzungen, Anschuldigungen und Unterstellungen gelassen hinzunehmen. 

Aber wenn ich gerade bei diesen Gefühlen, die ja eine Reaktion auf bestimmte Ereignisse sind, genauer hinschaue, muss ich mir eingestehen, dass ich zumindest (m)einen Teil dieser Ereignisse selbst herbeigeführt habe und, auch durch meine innere Haltung in diesem bestimmten Moment, die für mich (möglicherweise) unangenehmen Konsequenzen daraus ganz allein für mich zu verantworten habe. Doch auch das fällt mir im ersten Moment schwer. Ganz besonders dann, wenn die Reaktionen meines Gegenübers in einem grundsätzlichen Infragestellen meiner Integrität, meiner Persönlichkeit bestehen. In solchen Momenten geht es nämlich nicht mehr um "die Sache", sondern darum, sein Gegenüber auf der persönlichen Ebene zu diskreditieren. Durch diese Haltung wird mein Empfinden für Gerechtigkeit und Verhältnismäßigkeit empfindlich gestört und verletzt.

In "Vom Grenzgänger zum Freien Menschen" habe ich ausführlich darüber geschrieben, dass meine Blickrichtung auf mein Leben sich komplett gewandelt hat und, dass ich mittlerweile dazu imstande bin, auch widrigen Situationen und Erfahrungen etwas Gutes abzugewinnen. Aber was bedeutet das? 

Für mich ist etwas dann "gut", wenn ich daraus für mich lernen kann: sei es über mich oder über andere Menschen; oder auch darüber, wie aus der Interaktion zwischen Menschen etwas entsteht, das für mich zunächst unklar und unangenehm ist, aber immer  mehr Klarheit und Kontur bekommt und tiefe Einsichten in mir entstehen, je bewusster ich es zulasse und damit arbeite. Und manchmal erkenne ich in einer solchen Situation sogar die Chance, noch zielgerichteter an mir und meinen "Schatten" zu arbeiten. Danke dafür!

2. Februar 2019

NEU: Eine Online-Rezension zu "Grenzgänger"

Heute ist eine, wie ich finde, sehr gelungene und wertschätzende Rezension zu "Grenzgänger auf youtube erschienen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte: 
Rezension Eckhard Neuhoff Grenzgänger

Ein neuer Artikel im Compassioner-Magazin

Das Thema "Genesung" ist für mich von großer Bedeutung. Deshalb handelt auch mein aktueller Artikel im Compassioner davon: Genesung einer psychischen Erkrankung