Mittwoch, 31. Oktober 2018

Friedvolle Stille

Zur Zeit genieße ich
die innere Ruhe meinen Frieden
die völlige Übereinstimmung
den Müßiggang

Es ist gelebte und erfüllte Freiheit
über die ich selbst mit mir nicht diskutiere
sondern ich koste sie aus
und lasse meine Seele atmen

So haben Impulse und Ideen
Zeit zum Reifen
und müssen nicht überhastet
und unausgereift an die Öffentlichkeit

Stattdessen ordnen sie sich
in der friedvollen Stille meines Geistes
währenddessen ich einfach
das Leben spüre und genieße

Sonntag, 28. Oktober 2018

Warum Dankbarkeit mir so wichtig ist

Noch vor zwei Jahren war ich ein Gefangener meiner Depressionen. Ich befand mich in Therapie und es fiel mir außerordentlich schwer, positive Gefühle wie Glück, Zufriedenheit oder Freude, in mir überhaupt wahrzunehmen. Stattdessen bestimmten Angst und Unsicherheit meine Gefühlswelt.

Ziemlich genau vor zwei Jahren nahm eine große Veränderung in meiner Selbstwahrnehmung ihren Anfang: Mit einem Mal war ich dazu imstande, liebevolle Anteilnahme und Zuwendung, sowohl durch die Mitglieder meiner Therapiegruppe, als auch durch Freunde und Geschwister wahrzunehmen und zu erleben. Ich empfand Freude und Glück! Und Dankbarkeit für die unglaubliche Wärme, die mir durch diese Menschen zuteil wurde.

Es sollte aber noch längere Zeit dauern, bis ich diesen ungewohnten und bisweilen überwältigenden Gefühlen zu vertrauen lernte. Denn noch immer hatte die Depression mich im Griff. Und die erlebte Freude erwies sich als noch längst nicht nachhaltig.

Nur ganz allmählich erkannte und verstand ich, dass die Gefühle, die mir entgegengebracht wurden, tatsächlich echt und von Dauer waren. Sie beruhten auf Sympathie mir gegenüber und darauf, dass ich mich immer mehr öffnete und mich in meinem So-Sein, wie ich bin, zu zeigen traute. 

Allerdings war es noch ein weiter Weg vom Erleben von Dankbarkeit dahin, diese auch bewusst zu formulieren und auszusprechen. Zwar fühlte ich sie, konnte sie aber noch längst nicht in Worte fassen. 

Erst im Laufe des letzten Jahres, nachdem ich damit begonnen hatte, mich intensiver mit meinem Gefühlsleben und seinen Auswirkungen auf mich und andere Menschen zu beschäftigen, erkannte ich die Bedeutung und Wichtigkeit von Dankbarkeit für mich und meine Genesung. Und je mehr ich mich mit diesem Thema auseinandersetzte und infolgedessen auch Dankbarkeit erfuhr, desto intensiver und nachhaltiger fühlte und erlebte ich ihre heilsame, befreiende Wirkung auf mich. Zusätzlich erlebte ich immer häufiger, dass, je mehr Dankbarkeit ich empfinde und bewusst und zielgerichtet auch an andere Menschen weitergebe, sie daran teilhaben lasse, sie sich spürbar in meinem Leben vermehrt. 

Mittlerweile ist Dankbarkeit ein fester Bestandteil meines Lebens: Meinen Tag beginne ich damit, dass ich unmittelbar nach dem Aufwachen für meinen guten Schlaf, für den neuen Tag, für mein Leben und für meine Gesundheit danke. Auch in meiner Meditationspraxis hat sie inzwischen ihren festen Platz: "Meine Dankbarkeit öffnet mein Herz für alles Gute und Schöne!" ist der Satz, mit dem ich alle meine Meditationen beschließe. Auch vor dem Einschlafen sage ich nochmals Dank für den Tag und für die Begegnungen und Erfahrungen, die ich während des Tages hatte. Auf diese Weise schlafe ich friedlich und mit guten Gedanken ein.

Dankbarkeit bewusst zu praktizieren, ist eine Frage der Übung. Und stumpfe Routine ist der Feind von Aufmerksamkeit und bewusstem Handeln. Deswegen muss ich von Zeit zu Zeit innehalten und mir die Wichtigkeit von Dankbarkeit immer wieder neu vor Augen halten. Denn ansonsten wird sie zum Automatismus und verliert ihre Wirksamkeit. Aus diesem Grund betrachte ich Dankbarkeit für mich als einen Übungsweg, den zu gehen ich mich jeden Tag ganz bewusst entscheide. Und wenn ich etwas erlebe, das Dankbarkeit in mir hervorruft, dann halte ich für einen Moment inne und lasse dieses Erlebnis in mir ganz bewusst nachwirken. 

Dass ich heute diesen Text geschrieben habe, war ein solch bewusster Moment. Es war mir wichtig, diesem Gefühl, das so viel mehr ist als ein bloßes Gefühl, nämlich eine innere Haltung, noch einmal nachzuspüren und ihm Raum zu geben. Für heute und für den Rest meines Lebens.


Mittwoch, 24. Oktober 2018

Einfachheit

Immer deutlicher erkenne ich
dass nur in der Einfachheit 
in der Schnörkellosigkeit 
die Wahrheit zu finden ist

Anstatt die Dinge unnötig zu verkomplizieren
sie mit schönen Worten und komplexen Ritualen
auszuschmücken
nenne ich sie schlicht beim Namen

ICH BIN
und
ICH LIEBE
sind der Schlüssel
zu meinem Sinn zu meinem Sein

Und je tiefer sich mir
der Sinn die Substanz die Kraft
dieser Worte erschließen
umso mehr bin ich dazu imstande
sie auch zu leben

Sonntag, 21. Oktober 2018

Blick nach Innen

Wende den Blick nach Innen
versuche zu ergründen was mich
aufhält und blockiert
mich daran hindert
wirklich frei zu sein

Erkenne dass ich mir selbst
im Weg stehe
zu vieles auf Einmal will
anstatt mich auf das Wesentliche
zu fokussieren

Neige dazu
mich zu verzetteln
von Idee zu Idee zu eilen
und die Blumen hinterm Zaun
sind viel bunter als die meinen

Dabei ist mein Weg der
gründlich zu sein
zum Kern vorzudringen
ohne mich dabei
festzubeißen

Aber die Seele wirklich
zu entspannen
und ein Fundament aus 
festverwurzelter liebevoller Dankbarkeit
zu erschaffen
fällt noch immer schwer

Ertappe mich dabei
mich selbst zu geißeln
wenn ich unsicher bin
anstatt glücklich über das 
schon Erreichte zu sein
und systematisch darauf aufzubauen

Erkenne die Schatten des Vergangenen
die mir den Erfolg nicht gönnen
aus Angst davor zu verschwinden
nicht länger bedeutsam zu sein

Manchmal benötigt das Gute Wahre Schöne
länger um seinen Platz zu behaupten
und so will ich mich
in Geduld und Verzeihen üben
und lernen mir zu vertrauen






Freitag, 19. Oktober 2018

Aus der Stille

Inmitten meiner lauten Gedanken
meiner starken Wünsche und sehnenden Hoffnungen
suche ich die Ruhe
jenseits von allem das mich vorwärts drängt

Denn sie alle zerren an mir
und versperren mir den Blick auf das
was wirklich ist
was sein möchte

Nicht länger mit aller Macht etwas erreichen wollen
und nach guten Eigenschaften suchen
die ein fernes Ideal sehnsüchtig bestätigen
sondern einfach sein
denn Ich bin

Ganz allmählich erkenne ich
dass in der Stille meines Seins
alles längst vorhanden ist was mich ausmacht
und erst durch Loslassen und bedingungsloses Vertrauen
ans Tageslicht gelangen kann

So erkunde ich die Stille und die Ruhe
lausche in Demut meiner Seele
lerne in Gelassenheit dankbar zu vertrauen
und mich wirklich in meinem So-Sein anzunehmen

Was jetzt wirklich zählt
ist das Hier und Jetzt
und nicht länger das Gestern oder Morgen

Ich lerne mich von Selbstzweifeln und Ängsten
zu verabschieden
wie auch von Annahmen und Zuschreibungen der Anderen

Ich lerne mich zu lieben
die darin verborgene Freiheit zu erkennen zu be-greifen
und je mehr ich mich zu lieben lerne
kann ich diese Liebe auch Anderen schenken


Montag, 15. Oktober 2018

Wie das Schreiben mein Leben veränderte: Ein Gastbeitrag von Carolin Stark


Ich habe schon immer gern geschrieben: früher Tagebuch, heute Briefe, Karten, Mails. Das was mich bewegt, bringe ich gern zu Papier. Und teile es mit Freude. Sprache ist mir wichtig. Ich habe Spaß daran, Worte bedacht und mit voller Absicht zu wählen. Mir tut es gut, mich schriftlich auszudrücken; ich sortiere mich gern während des Schreibens. Auch heute schreibe ich lieber, als dass ich telefoniere, obgleich ich mir der Vorteile des Telefonierens durchaus bewusst bin.

Ich liebe es, mich hinzusetzen. Neben und vor mir ausgewählte Details - Kerzenlicht, Kaffee, ätherische Öle - die mich motivieren. Ich schreibe per Hand oder tippe in die Tasten. Im Winter vor fast drei Jahren, in der Ruhe am Meer, verfasste ich meinen ersten kurzen Text, von dem ich wusste, er würde nach „draußen“, in eine Öffentlichkeit gehen. Der Titel lautete „Ehrlich direkt – direkt ehrlich“. Kurz darauf entstanden die Zeilen zu „Bei sich selbst zu Hause sein“. Als Mutter, Musiktherapeutin, Menschenliebhaberin und Sinnsucherin fiel es mir nicht schwer, passende Worte zu finden.

Meine Intention war mir auch sehr schnell klar: 

Ich will und wollte Menschen dazu anregen, sich selbst zu reflektieren, darüber nachzusinnen, was für sie Wert und Sinn hat – zu wem oder was sie „Ja“ sagen in ihrem Leben. 

Ich möchte Menschen ansprechen, die sich trauen, sich ehrlich zu betrachten, sich selbst auf die Schliche zu kommen. Zeitgenossen, die frei und groß denken. Menschen, die kraftvoll, mutig, leicht und gleichzeitig selbstkritisch ihren Weg gehen. Auch wünsche ich mir, durch Anekdoten zu unterhalten. Meine Themen sind meine Vorstellungen von Lebenskunst: Selbstfürsorge, bewusste, wache Kommunikation, die Tiefen und Abgründe des Lebens. Dazu gleich mehr.

Die Reaktionen auf meine Texte, die ich im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis via Mail verschickte, waren überwiegend positiv: Einige erlebten meine Zeilen als „kleine Geschenke“, anderen sprach ich offenbar direkt aus Herz und Seele. Auch erhielt ich die Rückmeldung, ich sei in der Lage, die „Tiefen und Abgründe des Lebens auszuloten“. Letzteres inspirierte mich besonders, denn ja, mir liegt es, auch über Themen zu schreiben, zu denen nicht allzu viel zu finden ist, so auch Tabuisiertes: Schattenarbeit, unliebsame Eigenschaften, Schwierigkeiten in der Kommunikation, Thema Tod.

Mit Hilfe des Buches „Werde verrückt“ von Veit Lindau und vielen, vielen kleinen Schritten brachte ich dann im Frühjahr 2016 meinen Lebenskunst-Blog „auf die Straße“: www.seisofrei-lebenskunst.de. Und spürte: Ich wollte weiter hinaus, aus mir heraus, ich wünschte und wünsche mir mehr Leser, mehr Reichweite. 

Ich hatte Lust auf mehr Resonanz, auch mehr Abenteuer

Nicht zu wissen, was kommt, wie was ankommt, was meine Worte auslösen. Auch wollte ich etwas erschaffen und andere ermutigen, ihre ganz eigene Wahrheit zu leben. Mein Blog sollte ein Ort des Mitgefühls und der Wertschätzung werden. Die Freude ist immer noch riesig, wenn ich mit Gleichgesinnten in den Austausch komme und wir uns gegenseitig inspirieren.

Das Schöpferisch-Tätigsein ist meins – in der Musik, im Schreiben, Fotografieren, während der Kundalini-Yoga-Praxis, einfach im Sein, kann ich mich ausdrücken, meine Kreativität leben – und andere auf diese Weisen berühren. 

Die Ausbildung zur Kundalini-Yogalehrerin, die ich zeitgleich zu den „Schreib-Schritten“ absolvierte, veränderte mich: Ich lernte mich tiefer kennen, wurde mutiger, präsenter. 

Aus Mut erwächst Mut, oh ja! 

Sichtbarer werden, immer neue Bühnen betreten – sei es als Musiker, der sein Publikum in der Tiefe berühren möchte, sei es als Autor oder Blogger, der etwas Preis gibt, das wiederum ihn in der Tiefe berührt – machte mir immer mehr Freude. Und tut es heute.

Parallel zum Blog suchte ich weitere Orte und Plattformen, in denen ich mich „austoben“ konnte: So kam ich mit dem Online-Magazin "Compassioner" in Kontakt und schreibe dort auch heute noch leidenschaftlich gern. Mittlerweile hat es einer meiner Artikel, „Sich dem Leben hingeben“, sogar in eine Print-Ausgabe des Maas-Magazins geschafft, worauf ich sehr stolz bin.

Und so folge ich weiter der Freude und vor allem meinen inneren Impulsen, meinem Herzen. Meine Leser möchte ich gern dazu ermutigen, das zu leben und “auszuspucken”, was in ihnen steckt

Dranzubleiben an einer Sache, selbst wenn’s holprig wird. 

Erfolg kann heißen: zu wissen was du in der Tiefe willst und dich dann auf den Weg zu machen, dein Potential dafür einzusetzen. Und: Scheitern ist nicht nur ok, sondern wichtig und lehrreich.

Einen herzlichen Dank an Eckhard, mit dem ich mich menschlich und schriftstellerisch verbunden fühle.

In diesem Sinne: Gehaben wir uns wohl!
Carolin Stark

Über Carolin Stark  


Carolin Stark schreibt fein beobachtend über Heiteres, Kurioses und zum Nachdenken Anregendes aus ihrem Leben. Dabei scheut sie sich nicht davor, die Tiefen und Abgründe des Lebens – Tabuisiertes, Tod und Triggerndes  - auszuloten und ehrlich zu reflektieren. Ihre Leser*innen möchte sie dazu anstecken, mit sich selbst in Tuchfühlung zu kommen und sich bewusst, tiefgehend und gleichzeitig wertschätzend zu beobachten.




Sonntag, 14. Oktober 2018

Achtsamkeit

Seitdem ich achtsam bin und achtsam lebe
werden ich der Schönheit der Natur
ihrer Einzigartigkeit und Kraft 
immer mehr gewahr

Nie war die Morgenluft so würzig klar
das Farbenspiel des Herbstes schöner
der Morgennebel auf den Wiesen geheimnisvoller
seit ich mit wachem und bewusstem Blick durchs Leben gehe

Und während ich früher all dies wohl sah
es mich aber nicht im Innersten erreichte und berührte
bin ich inzwischen von Herzen dankbar 
für diese wundervolle Pracht zu jeder Jahreszeit









Montag, 8. Oktober 2018

Was ich wirklich will

Ich bin ein sehr kreativer Mensch und habe ständig neue Ideen in Kopf für neue Buchprojekte, Texte, und Gedichte. Manche dieser Ideen sind eher flüchtig, andere dagegen tauchen immer wieder auf und nehmen immer deutlicher Gestalt an.

Seit ein paar Monaten beschäftigt mich allerdings sehr intensiv eine Idee, die mir wie eine Art Weiterentwicklung meines Schriftsteller-Seins erscheint und die für mich noch vor einem Jahr völlig undenkbar erschienen wäre: einen eigenen Verlag zu gründen! 

Nun bin ich aber keinesfalls der geborene Verkäufer oder Vertriebler. Und auch Betriebswirtschaft gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsthemen. Ich bin mit Leib und Seele Schriftsteller. Ich arbeite aus Liebe zur Sprache und mit der Intention, durch meine Texte andere Menschen zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen.

Seitdem ich immer öfter die Gelegenheiten geschenkt bekomme, mit anderen Autoren zusammenzuarbeiten, sei es in Form von Gastbeiträgen in ihren Blogs, oder erst kürzlich in Form eines gemeinsam geschriebenen Artikels, ist diese Idee des Verleger-sein- Wollens immer deutlicher und bestimmender zutage getreten. Es erscheint mir sehr reizvoll, andere Menschen darin zu unterstützen, ihr erstes Buch zu schreiben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Außerdem habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist, außergewöhnliche Manuskripte, die sich den gängigen Kategorien entziehen, bei Verlagen unterzubringen. 

Auch in der spirituellen Verlagsszene gibt es so etwas wie "Mainstream", der sich sowohl durch seine Beliebigkeit in der Themenauswahl, als auch durch vermeintlich allgemeingültige "Rezepte" zur Optimierung des eigenen Lebens und zum Auffinden des eigentlichen Lebenssinns "auszeichnet".

Ich durfte in jüngster Zeit zu meiner großen Freude einige Autor*Innen kennenlernen, denen eben jener Mainstream genau so zuwider ist, wie mir. Und wie ich, legen sie großen Wert auf die sprachliche und inhaltliche Qualität und Einzigartigkeit ihrer Texte. 

Wir gehen gemeinsam ausschließlich von unseren eigenen Erfahrungen aus und verstehen unsere Texte lediglich als vollkommen freilassende und vor allem gänzlich undogmatische Anregungen für unsere Leser. Wir möchten dazu ermutigen, den ureigenen Lebensweg zu finden. Und indem wir von unseren ganz individuellen Erfahrungen und Erlebnissen berichten, möchten wir den Lesenden Mut machen, sich ganz und gar auf sich selbst und die eigenen, vielleicht noch schlummernden Herzenswünsche in Bezug auf die eigene Lebensführung, einzulassen.

Durch diese Herangehensweise sind unsere Texte sehr individuell und ganz bewusst nicht allgemein gültig. Der vordergründige Nachteil dieser Besonderheit ist jedoch, dass bewusst in diesem freilassenden Duktus gehaltene Bücher für rein gewinnorientierte Verlage nicht attraktiv sind. Aus genau diesem Grund erscheint mir die Idee eines unabhängigen, nicht nur auf Gewinn ausgelegten Verlages so verlockend.

Vielleicht ist es an der Zeit, auch hier neue Wege zu suchen, die diesen Idealismus mit verlegerischem Erfolg zusammenbringen. Und auch, wenn ich als Schriftsteller nicht zum Verleger tauge: womöglich lassen sich finanzstarke und ebenso idealistische Partner finden, die meine, unsere Ideale teilen und unterstützen, und sie gemeinsam mit mir, mit uns, auch in die Welt bringen möchten. 

Das was ich tue, tue ich mit absoluter Hingabe, Überzeugung und Liebe. Und ich glaube fest daran, dass diese innere Einstellung auch immer - über kurz oder lang - zum Erfolg führt. Wie auch immer dieser Erfolg dann aussehen mag.





Samstag, 6. Oktober 2018

Donnerstag, 4. Oktober 2018

NEUERSCHEINUNG "GRENZGÄNGER"



Das Warten hat sich gelohnt! 
Mein Buch "Grenzgänger" ist in einer vollständig überarbeiteten Version, und mit einem Vorwort des großartigen Dichters Hermann Borgerding versehen, soeben erschienen!

"Neuerscheinung! Das großartige Werk von Eckhard Neuhoff. 110 Seiten - 12 € mit einem Vorwort von Hermann Borgerding. 
Kann über https://literafreakpress.jimdo.com/ oder auch bei Amazon bestellt werden. Danke an Eckhard Neuhoff, mit dessen Werk hier auch eine neue Serie ProduKtTheMa beginnt.

.... Nein,
„Grenzgänger“ ist kein Ratgeber. Kein
Sachbuch. Ja, es ist ein ehrlicher, schonungsloser und dennoch auch oft sehr stiller und beruhigender Bericht eines, in einer
psychischen Erkrankung Gestrandeten.
Und es ist eine anspruchsvolle Autobiographie, die den Lesern zeigt, wie man sich aus angst-
verzerrten oder depressiven Höllen befreien und ein neues, anderes Leben beginnen kann.
Eckhard Neuhoff beschreibt sich und seine (Ex-)Welt – ohne
zu belehren. Sein Buch ist weise und klug. Und ohne Weltschmerz. Es ist auch ein Bericht des Verzeihens… Sich und den Anderen… (Ralf Preusker)

„Die quälende, über viele Jahre immer wiederkehrende Frage: „Warum bin ich psychisch krank geworden?“ war es, die mich letztlich dazu bewegte, das nun vorliegende Buch zu schreiben. Zwar hatte ich mich schon in den Jahren zuvor im Rahmen diverser Klinikaufenthalte und Psychotherapien mit einzelnen Aspekten meiner Biografie und mit meiner Erkrankung beschäftigt, aber noch nie hatte ich mich getraut, meine Empfindungen und Gedanken dazu in einer Gesamtschau genauer zu betrachten. Offen gestanden, ich hatte sogar große Angst davor verspürt, in den tiefen und dunklen Abgrund meiner Seele zu schauen.“ (Eckhard Neuhoff)

Dienstag, 2. Oktober 2018

Selbstliebe, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

Seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv mit dem Thema Selbstliebe befasst. Dieses Thema ist, nicht nur für mich, von zentraler Bedeutung, wenn es um inneres Wachstum und die eigene Entwicklung geht. Denn nur, wer sich selbst wirklich liebt, kann den Mut zur Veränderung aufbringen.

Je intensiver ich mich mit diesem Thema auch in der Meditation beschäftige, umso deutlicher wird für mich, dass mit Selbstliebe die Qualitäten "Selbst-Vertrauen" und "Selbst-Bewusstsein" untrennbar verbunden sind. 

Sich selbst und damit den eigenen Stärken und Begabungen in allen Lebenslagen uneingeschränkt vertrauen zu können, verleiht uns sowohl Stärke als auch die Gewissheit, dass ohne Ausnahme wirklich alles, was uns geschieht, seine Berechtigung hat und uns ausschließlich zum Guten dient. Selbst aus Fehlversuchen und biografischen Umwegen können wir etwas lernen, was uns weiter bringt und uns darüber hinaus uns selbst immer besser kennenlernen lässt. Wir erlangen immer mehr Verständnis davon, wie wir "ticken" und worin unsere individuellen Eigenschaften bestehen.

Je besser und tiefer wir uns auf diese Weise erkennen, umso stärker und ausgeprägter wird auch unser  Selbst-Bewusstsein. Gerade dieser Begriff wird aber sehr oft missverstanden. Denn in der Regel verbinden wir mit ihm nur die Fähigkeit, uns gegenüber anderen Menschen zu behaupten und uns von ihnen abzugrenzen. Aber wenn wir uns intensiver damit befassen, können wir erkennen, dass dies nur ein Aspekt unseres Selbst-Bewusstseins ist. Viel bedeutsamer ist nämlich, dass wir immer besser und umfassender begreifen lernen, wer und was wir sind.  Und diese Fähigkeit ist es, die uns nach und nach innere Unabhängigkeit verleiht und uns unbeirrt von den Meinungen Anderer unseren eigenen Weg beschreiten lässt.

Selbst-Liebe im Verbund mit Selbst-Vertrauen und Selbst-Bewusstsein ist die denkbar stärkste schöpferische Kraft, mit der wir unserem Leben, unserem gesamten Sein eine vollkommen frei gewählte Richtung und ureigene Qualität geben können, wenn wir es wirklich wollen. Oder zusammengefasst: Ich will, ich kann, ich tue!