Sonntag, 30. September 2018

Innerer Friede und Entscheidungen

Das Thema, das mich neben der Selbstliebe zur Zeit am Meisten beschäftigt, ist, im Frieden mit mir selbst zu leben. Und gerade dieses Thema stellt mich immer wieder gerne vor Herausforderungen.

Sehr oft fühle ich mich in letzter Zeit durch äußere Umstände, auf deren Ursachen ich keinerlei Einfluss habe, in meinem inneren Frieden empfindlich gestört. Und ich bemerke, dass eine starke Unruhe in mir entsteht: das genaue Gegenteil von Frieden.

Ich hadere mit Entscheidungen, von denen ich glaubte, sie seien die richtigen, stelle sie infrage und bemerke gleichzeitig, dass die Alternativen, die ich in Gedanken durchspiele, mir meinen Frieden nicht zurückgeben. Im Gegenteil: Sie sorgen für noch mehr Unruhe.

Konkret geht es dabei um meine beiden Bücher, die darauf warten, an die Öffentlichkeit zu gelangen. Im ersten Fall ist der Verleger plötzlich erkrankt und die von mir herbeigesehnte Veröffentlichung auf unbestimmte Zeit verschoben. Im zweiten Fall lässt der Verlag sich mit seiner Entscheidung, ob er mein Buch überhaupt herausbringen möchte, sehr viel Zeit. In beiden Fällen war ich mir zunächst absolut sicher, dass das jeweilige Manuskript sich in den richtigen Händen befindet. Um es auf den Punkt zu bringen: Beides sind Situationen, die mir sehr viel Geduld und Vertrauen abverlangen: Eigenschaften, an denen es mir offensichtlich noch immer mangelt und denen ich offensichtlich während meiner Reise zu mir selbst bisher zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet habe.

Während ich dieser inneren Unruhe nachgehe, manifestiert sich immer der gleiche Gedanke: Wie wäre es, die Veröffentlichung meiner Bücher komplett in die eigenen Hände zu nehmen? Und nicht nur das. Denn wenn ich diesen außerordentlich verlockenden Gedanken weiterspinne, komme ich unweigerlich zu dem Punkt, an dem ich ernsthaft überlege, mich als Verleger zu versuchen. Die Idee, die dahinter verborgen liegt ist, dass ich sämtliche Schritte einer Veröffentlichung selbst in der Hand hätte, mich also mit diesem Schritt komplett unabhängig von anderen Menschen machen könnte und nicht länger darauf angewiesen wäre, die Verantwortung für Buchprojekte in fremde Hände zu legen.
Allerdings ist ein solcher Schritt unweigerlich mit gewissen Risiken verbunden, vor denen ich zumindest im Moment noch zurückschrecke. Damit wären wir wieder beim Thema Vertrauen.

In früheren Zeiten und in deutlich abgeschwächter Form auch noch heute, war und bin ich ein sehr impulsiver Mensch, der sich durch seine unbedachten Handlungen immer wieder selbst in die Bredouille gebracht hat. Mittlerweile habe ich viel dazulernen dürfen, sodass ich Entscheidungen sehr gründlich abwäge und meine Motivation zu bestimmten Handlungen hinterfrage und auch von meinem Schatz hinterfragen lasse.

Dass ich dazu imstande bin, stimmt mich sehr dankbar und zeigt mir, dass ich mich weiterentwickelt habe. Dennoch zeigen mir diese inneren Konflikte sehr deutlich und immer wieder aufs Neue, welchen Themen ich noch immer sehr viel Aufmerksamkeit zu widmen habe: Vertrauen und Geduld.

Wenn ich genauer hinschaue, dann spüre ich, dass die Situation meiner beiden Bücher nur ein Symptom für meine innere Unsicherheit ist, das ich womöglich selbst herbei gedacht und gefühlt habe. Denn in den Momenten innerer Übereinstimmung mit mir selbst weiß ich, dass es richtig war, die Bücher in andere, mit Sicherheit äußerst kompetente Hände abzugeben. Zumindest zunächst. Mir mangelt es (noch) an verlegerischem Know How, was sich aber natürlich ändern lässt, wenn ich es wirklich möchte.

Und hier schließt sich der Kreis: Je mehr Vertrauen und Geduld ich sowohl mir selbst als auch anderen Menschen gegenüber zu entwickeln imstande bin, desto sicherer und konsistenter werden auch die Entscheidungen sein, die ich für mich und meinen Weg treffe. Und je tiefer ich Vertrauen und Geduld in mir verankere, umso mehr lebe ich auch im Frieden mit mir selbst.



Donnerstag, 27. September 2018

Das ganze Geheimnis


Ich erinnere mich an die Geborgenheit
an die mich sanft umhüllende Wärme der Liebe
die mich tröstend und stärkend durchströmt
während sie das Beste in mir zum Erklingen und zum Vorschein bringt

Von anderen Menschen kann ich Liebe nicht erwarten
kann sie nicht erzwingen
denn sie ist bedingungslos und in Wort gegossene Freiheit

Wenn ich Liebe schenken möchte
muss ich sie zuerst in mir finden
sie ergründen und wachsen lassen
sie mir selbst zum Geschenk machen

Denn nur was ich selbst habe kann ich auch verschenken
und wie soll ich mein Gegenüber lieben
wenn ich mich selbst nicht liebe

Ohne das Ich zu finden findet sich kein Du
denn erst in der Selbsterkenntnis offenbaren sich
die Qualität die Freiheit das Menschsein
als Urgrund der Liebe

Es heißt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
und das ist schon
das ganze Geheimnis



Montag, 24. September 2018

Eine Erwiderung (Für Hermann)

Wenn ich deine jüngsten Poeme lese
empfinde ich starkes Mitgefühl 
und bin ein wenig betroffen von
deiner düsteren Stimmung

Deine Empfindungen sind mir nicht unbekannt
auch wenn sie schon längst und endgültig
hinter mir liegen
und wünschte dir ginge es genauso

Aber offensichtlich sind sie
noch immer ein Teil von dir
und in gewisser Weise machen sie
auch die Tiefe und Qualität deiner Texte aus

Jeder Mensch hat seine eigene Weise
Erlebnisse zu verarbeiten
und ich bin mir sicher dass all die Liebe
die du in dir trägst nicht ohne Wirkung bleibt

Vielleicht können meine Zeilen
eine Art Gegengewicht 
zu deinen düsteren Gedanken bilden
und das von dir gemalte Bild vervollständigen

Ich jedenfalls wünsche dir von Herzen
ganz viel Licht und noch mehr Liebe in deinem Leben
die irgendwann die Düsternis vertreiben mögen
und dir vollkommen neue Perspektiven schenken


Donnerstag, 20. September 2018

Im Gedenken an meine Schwester Gisela

Über viele Jahre haben wir einander verkannt
waren uns fremd
voneinander be-fremdet
weil unsere Leben so unterschiedlich
und weit entfernt erschienen

Erst kurz vor deinem Tod erkannten wir uns
und begegneten einander das erste Mal
im bewussten Erleben von Freiheit 
in der gemeinsamen Erkenntnis
dass wir in Wahrheit 
auf dem selben Weg waren und es noch immer sind

Es war ein besonderer Moment in meinem Leben
vielleicht ein letztes großes Geschenk von dir an mich
dessen Bedeutung mir erst im Nachhinein
wirklich bewusst geworden ist

Noch immer ist es ein Erleben
tiefer Liebe zueinander
wenn ich dein Bild betrachte
und an dieses eine Gespräch zurückdenke

Heute vor einem Jahr bist du gegangen
und noch immer bin ich dir 
in Liebe und Dankbarkeit verbunden
und wünsche dir 
für deinen weiteren Weg im Licht
Frieden und Glück



Freitag, 14. September 2018

Ein neuer Artikel im Compassioner

Mein neuer Artikel im Compassioner-Magazin zum Thema "Die Schöpferkraft des Ich bin" ist online!

Hier ist er: Entdecke deine Schöpferkraft des "Ich bin"

Was ist Seelenfrieden?

Ein Thema, das mich schon sehr lange begleitet und immer präsent ist, ist mein Seelenfrieden. Insbesondere dann, wenn ich ihn aufgrund innerer Spannungen vermisse und spüre, dass ich mit mir nicht im Reinen bin, taucht dieser Begriff auf und fordert meine Aufmerksamkeit.
Während der Zeit meiner Erkrankung war Seelenfrieden für mich, wie so vieles, nur ein nicht greifbares Abstraktum, mit dem ich eine große Sehnsucht verband. Und ich wusste nicht, auf welche Weise ich diesen Zustand jemals erreichen sollte. Ich glaubte, ich müsse mich dafür anstrengen und erst ein anderer, besserer Mensch werden, um diesen Seins-Zustand überhaupt erreichen zu können.
Inzwischen weiß ich, dass Seelenfrieden darauf beruht, ob ich mit mir tatsächlich übereinstimme, mit mir in vollem Umfang "zu-frieden" bin. 
Es ist also meine freie Entscheidung und nicht ein Zustand, der sich durch äußerliche Veränderung und krampfhaftes Bemühen erreichen lässt. Dennoch ist gerade dieser immer wieder herbeigesehnte, tiefe und beständige Seins-Zustand noch immer eine besondere Herausforderung an mich. Das liegt darin begründet, dass es so viele Kleinigkeiten in meinem Alltag und in meinem Leben gibt, die mich noch immer, wenn auch nur kurzzeitig, irritieren und verunsichern: Das können Gespräche sein, oder körperliches und seelisches Unwohlsein, Situationen, wie sie jeder Mensch zwischenzeitlich durchlebt. 
Ich erlebe diese Situationen sehr deutlich als Störung meines inneren Gleichgewichtes und bin mir gleichzeitig immer mehr bewusst, dass es meine alten Glaubenssätze sind, die diese Störung verursachen: "Ich genüge mir und Anderen nicht". "Ich werde nicht angemessen wahr- und ernst genommen." "Ich bemühe mich nicht genug." Ich bin es also selbst, der diese Störungen verursacht und damit auch der Einzige, der sie beseitigen kann.
Als äußerst hilfreich hat sich für mich mittlerweile die Meditation erwiesen. In ihr erlebe ich jedes Mal, unabhängig vom Alltagsgeschehen den Zustand des in mir Ruhens. Sämtliche Gefühle und Gedanken verlieren während des Meditierens ihre Bedeutung und ihre Macht über mich. Ich bin eins mit mir! Und ich erkenne immer deutlicher, das mein Erleben alltäglicher Situationen noch immer von meinen auf alten Annahmen vom Leben und Miteinander basierenden Erfahrungen beeinflusst wird. Das bedeutet: Ich glaube noch immer, dass bestimmte Situationen inneren Unfrieden zwangsläufig bewirken müssen. 
Je mehr und vollständiger es mir also gelingt, mich von diesen Glaubenssätzen und Annahmen zu lösen, indem ich ihnen bewusst gewählte entgegensetze, umso konsistenter und tiefer wird auch der Zustand des permanenten Seelenfriedens in mir Wurzeln schlagen. 



Mittwoch, 12. September 2018

Den Weg gehen

Schon seit über einem Jahr gehe ich meinen Weg
und bin mir seiner Konsequenzen bewusst
Ich gehe ihn mit Freude und spüre
an jedem Tag die Veränderungen die er bewirkt

Es ist die ständige Veränderung die den Reiz ausmacht
das Nicht -Wissen was als nächstes geschieht
Und dennoch ist da die Gewissheit
dass selbst große Herausforderungen und Zweifel
ihre Richtigkeit haben und dazu gehören

Immer mehr gelingt es mir mich mit Gelassenheit zu betrachten
und gelegentlich sogar mit einem liebevollen Lächeln
das meine Wunden heilen lässt

Doch ich sehe auch die Schatten die mich noch immer begleiten
und die mich von Zeit zu Zeit straucheln lassen
Aber es gelingt ihnen nicht mehr mich in den Abgrund zu reißen
sondern sie sind wichtige Wegbegleiter die mir dienen

Ich gehe meinen Weg unbeirrt weiter
erfreue mich an ihm und an der Aussicht auf mein Selbst
und bin an jedem Tag dankbar dafür
dass ich nicht alleine gehe



Dienstag, 11. September 2018

Mein Gedichtband "So wie Du bist"

"So wie Du bist" ist kein gewöhnlicher Gedichtband. Denn er enthält zum Teil sehr persönliche Liebesgedichte, die allesamt einem Menschen gewidmet sind. Dennoch möchte ich ihn Euch ganz besonders ans Herz legen!

Normalerweise beschäftigen sich Liebesgedichte fast ausschließlich mit den Gefühlen des Schreibenden. Damit stellt er sich aber auch unwillkürlich in den Mittelpunkt der Beziehung. 

Mit "So wie Du bist" versuche ich einen anderen Weg einzuschlagen: Natürlich geht es auch um meine Gefühle für den geliebten Menschen. Allerdings steckt mehr dahinter: Denn mir geht es darum, die Besonderheiten unserer Liebe herauszuarbeiten, den gemeinsamen Weg. Es geht um die Veränderungen, die diese Liebe in mir angestoßen hat und um die Erkenntnisse, die ich durch sie gewonnen habe und noch immer gewinne. 

Damit untrennbar verbunden ist eine ganz besonders tiefe Dankbarkeit, sowohl gegenüber meiner Liebsten, als auch dafür, diesem so besonderen Menschen überhaupt begegnet zu sein. Und es ist diese gegenseitige Dankbarkeit, die unserer Liebe beflügelt und die uns immer näher zusammenbringt.

Liebe ist nicht immer eitel Sonnenschein, sondern birgt auch Herausforderungen, denen wir uns beide immer wieder stellen. Denn es ist in erster Linie eine spirituelle Liebe, die dem inneren Wachstum dient. Und ohne Spannungsfelder und Herausforderungen ist ein solches Wachstum nicht möglich.

Meine Gedichte spiegeln all das wider. Und ich habe sie bewusst der Öffentlichkeit übergeben, weil ich den starken Impuls hatte, damit andere Menschen anzuregen, ihre jeweilige Liebe noch einmal neu zu ergreifen und miteinander die Möglichkeiten zu erkunden, die sie in sich trägt. Wenn mir das gelingt. dann freut es mich von Herzen!

Bestellen könnt ihr den Gedichtband hier: "So wie Du bist" 

Sonntag, 9. September 2018

Annahmen

Ganz zu Beginn nahm ich an
du seist der wundervollste Mensch
weil ich es glauben wollte und glaubte

Heute weiß ich es
denn mein Wissen um dich
ist durch meine Erfahrungen bestätigt

Früher nahm ich an
dass Liebe begrenzt und nicht von Dauer ist
Heute hingegen weiß ich dass ich dich für immer liebe

Viele meiner Annahmen haben sich von Grund auf verändert
weil ich gelernt habe wirklich zu lieben
und ich habe es gelernt weil ich daran glaubte

Jetzt glaube und weiß ich
dass du die Liebe meines Lebens bist
und ich nehme an: Es ist gut und richtig so

Samstag, 8. September 2018

Genesung und das Höhere Selbst

Wenn ich gelegentlich selber mal in meinem Blog stöbere und Texte und Gedichte aus den letzten Jahren lese, dann fällt mir auf, wie oft ich mich schon damals mit den Themen "Seelenfrieden" und "Gelassenheit" befasst habe. 

Das ist umso interessanter, weil ich mich damals als Agnostiker gesehen und gefühlt habe, für den spirituelle Fragestellungen in seinem Leben eigentlich keine Rolle gespielt haben. Aber anscheinend war mein Unterbewusstsein, oder mein Höheres Selbst, da ganz anderer Auffassung.

In vielen Texten und Gedichten spüre ich heute beim Lesen eine tiefe Sehnsucht nach etwas, das ich damals noch nicht benennen konnte: nach einer Tiefe und Sinnhaftigkeit im Leben, von denen ich geahnt haben muss, dass sie von großer Wichtigkeit für mich und mein eigentliches, wahres Leben sind. Auch Petra, meiner großen Liebe ist beim Lesen von "Grenzgänger" aufgefallen, dass in diesem Buch eine starke, aber unbewusste Spiritualität spürbar ist, die sich sowohl in einer tiefen Dankbarkeit gegenüber den mich begleitenden Menschen, als auch in dem innigen Wunsch nach, und dem unerschütterlichen Glauben an Veränderung, innerer Freiheit, Entwicklung und Genesung ausdrückt. 

Nach der Lektüre teilte sie mir sichtlich bewegt mit, sie habe den Eindruck gewonnen, dass ich schon damals intuitiv das Wissen um das Gesetz der Anziehung in mir gehabt haben müsse. Was letztlich dann zu meiner so überraschenden Genesung im vergangenen Jahr geführt hat.

Inzwischen bin ich für mich zu der Überzeugung gelangt, dass eine psychische Erkrankung eine Art Warnsignal der Seele ist, dass man sich zu weit von seinen tatsächlichen Intentionen und Idealen entfernt hat. Die Seele wird krank, indessen das Höhere Selbst, oder der Ewige Kern, sich immer wieder darum bemüht, Signale auszusenden, in Form von Wünschen und Vorstellungen, die mich dazu bewegen und anregen sollten, diesen Intentionen zu vertrauen und ihnen zu folgen. Und ich glaube daran, dass ich, je mehr ich in völliger Übereinstimmung mit diesen Intentionen bin und sie auch lebe, tatsächlich an Leib und Seele vollkommen gesund bin.

Auf diese Weise wird Genesung für mich immer mehr ein Weg des Glaubens und der Erkenntnis.


Donnerstag, 6. September 2018

Herausforderung Freiheit

Sich versöhnen mit dem was nicht ist
es akzeptieren und arbeiten mit dem was ist
und die Ursachen dafür nicht bei anderen zu suchen
stattdessen auch ihnen ihre Freiheit zugestehen
in der Gewissheit dass es so richtig ist

Manchmal vertragen sich verschiedene Vorstellungen nicht
weil jeder aus seiner Perspektive sich im Recht sieht
auch im Recht ist
aber eine Gemeinsamkeit an dieser Stelle unmöglich erscheint

Ich bin von der Richtigkeit dessen was ich tue
nicht nur überzeugt sondern ich lebe es auch
kann aber nicht von anderen erwarten
es mir gleich zu tun oder es so wie ich zu sehen

Jede Perspektive hat ihre Berechtigung
und genau darin liegen die Herausforderungen
konsequenter und gelebter Freiheit
deren jeweilige Auslegung mir nicht gefallen muss

Wirkliche Freiheit entsteht erst außerhalb der eigenen Komfortzone
und entfaltet sich vollends
in der Überwindung ihrer Herausforderungen
die nur ein waches Bewusstsein als solche erkennt

Und nicht immer sind ihre Intentionen sofort zu erkennen
fühlen sich im ersten Moment disharmonisch an
riechen nach Ungerechtigkeit und Willkür
deren Ursachen aber in mir allein begründet sind

So liegen das Erleben von Harmonie Freiheit und Gerechtigkeit
immer im Auge des jeweiligen Betrachters
der zugleich auch ihr Verursacher und Schöpfer ist
genauso wie der Schöpfer seines eigenen Glücks






Mittwoch, 5. September 2018

Denkimpulse

Ausnahmslos alle Themen, mit denen ich mich sowohl hier im Rahmen dieses Blogs, als auch in meinen Büchern und Artikeln befasse, entspringen meiner inneren Arbeit an mir selbst. Sie alle sind Ausdruck und Spiegel meiner geistiger Entwicklung, gewonnener Erkenntnis und eines sich in stetigem Wandel befindlichen Entwicklungsprozesses. Somit sind alle meine Texte und Gedichte auch Ausdruck dessen, was mich als Individualität ausmacht und natürlich damit auch abhängig meiner ganz persönlichen und ebenso subjektiven Sichtweise auf mich und die Welt. 

Im Gegensatz zu vielen spirituellen Lehrern und selbst ernannten "Gurus" bin ich der festen Überzeugung, dass es "die Eine, allein seligmachende und allumfassende Wahrheit" nicht gibt. Denn aus meiner Erfahrung ist alles, was wir Menschen denken und an Erkenntnissen im Laufe unseres Lebens sammeln, allein durch unsere persönlichen, von unserem individuellen Glauben geprägten Annahmen von der Welt bestimmt. Was wir jeweils glauben, hängt von unseren subjektiven Erfahrungen ab und davon, was wir an Glaubenssätzen in unserer Kindheit, Jugend und während unserer Lebenszeit als Erwachsene von Anderen übernommen haben, ohne es einer eigenen und unabhängigen Überprüfung zu unterziehen. Dieser Glaube formt und bestimmt damit auch die Ausrichtung und Qualität unseres gesamten Lebens, einschließlich aller Begegnungen und Beziehungen.

Befreien wir uns jedoch von übernommenen Glaubenssätzen und entschließen wir uns dazu, grundsätzlich in Allem, was uns im Laufe des Lebens widerfährt, nur Gutes und Hilfreiches zu sehen, aus dem wir lernen und uns entwickeln können, dann verändern sich damit auch die gesamte Ausrichtung, die Qualität unseres Lebens und die Art von Menschen, die uns uns zukünftig begegnen. Wir verändern willentlich und bewusst unsere Welt und unsere Wahrnehmung von ihr.

Das spannende daran ist, dass wir auf diese Weise zum Schöpfer unseres eigenen Lebens werden und ganz alleine, vollkommen frei entscheiden, ob wir zufrieden und glücklich, oder lieber unzufrieden und unglücklich sein möchten. Ich habe mich für Ersteres entschieden!

  

Dienstag, 4. September 2018

Innensicht

Je mehr und je öfter ich 
in der Stille des frühen Tages in mich hinein lausche
umso deutlicher spüre ich 
die Kraft des inneren Friedens der in mir lebt

Und ich empfinde große Dankbarkeit für alles
das mein Leben ausmacht
sowie für die Herausforderungen
vor die ich gestellt werde

Mit immer mehr Gelassenheit
die aus Liebe und Vertrauen erwächst
betrachte ich alle Situationen
weil ich weiß dass sie mir zum Guten dienen

Es ist insbesondere die Liebe
aus der meine Stärke hervorgeht
und immer deutlicher erkenne ich
dass Liebe und Dankbarkeit meine Stärken sind

Montag, 3. September 2018

Inspiration

Die ersten stillen Stunden in der Morgendämmerung
Ich lausche in mich hinein
und genieße die friedvolle Stimmung
tanke Kraft und Inspiration für den neuen Tag

Erste Ideen zeigen sich noch zögernd
Ich betrachte sie ohne jede Erwartung
und in der entspannten Gewissheit
dass alles gut ist so wie es ist

Irgendwann greift eine Idee Raum
nimmt Gestalt an und ich spüre ihre Kraft
Sie gibt mir ein Thema einen Impuls
für den noch jungen Tag

Besonders kraftvolle Ideen erzeugen Bilder in mir
und ich spüre ihre Bedeutung für mich
Ich fühle mich liebevoll geleitet
und bin dennoch frei in meiner Entscheidung

Eine jede Idee eröffnet mir unendliche Möglichkeiten
die ich in tiefer Dankbarkeit erwäge
mit der Gewissheit
dass jede von ihnen ihre richtige Zeit hat

Wirkliche Inspiration ist Ausdruck innerer Freiheit
Sie entspringt der Weisheit meines Selbst
und wird mit jedem Tag ein Stück greifbarer  
lässt mein Vertrauen in mich immer weiter wachsen