Freitag, 29. Juni 2018

Freiheit

Es ist ein
unglaublich befreiendes Erlebnis
erkannt zu haben
dass ich alles bin und sein darf
was ich nur möchte

Denn es gibt hier
weder richtig noch falsch
sondern ausschließlich
die Ausrichtung
und innerste Verbindung
mit dem eigenen Leben

Es ist meine individuelle Freiheit
der Mensch sein zu können
wirklich sein zu wollen
der ich bin
aus ganzer Seele
und tiefster Überzeugung

Und es gibt 
keinen größeren Reichtum
keine größere Freiheit
als das alles
wirklich zu leben

Dienstag, 26. Juni 2018

Warum ich meditiere

Schon seit vielen Jahren übt das Thema Meditation auf mich eine starke Faszination aus. Insbesondere in den Zeiten tiefster Depression, während derer sowohl in meinem Kopf, als auch in meinem Herzen totales Chaos herrschte, sehnte ich mich nach innerer Ruhe und wirklichem Seelenfrieden. Und schon damals wusste ich instinktiv, dass Meditation dabei eine wertvolle Hilfe sein kann. Allerdings scheute ich mich gleichzeitig davor es auszuprobieren; wohl auch deswegen, weil dieses Thema für mich zu eng mit Esoterik und Weltfremdheit assoziiert schien. So befand ich mich in einem aus damaliger Sicht unlösbaren inneren Zwiespalt.

Seitdem ich aber vor etwa einem Jahr damit begonnen hatte, mich mit innerem Wachstum und meiner Genesung zu beschäftigen, war auch die tiefe Sehnsucht nach innerer Einkehr wieder da. Diesmal war aber das Problem, dass mich das unübersichtliche Angebot von unterschiedlichsten Meditationsformen, wie sie in Büchern und im Internet vorgestellt und empfohlen werden, zunächst verzweifeln ließ. Zusätzlich hatte ich starke Zweifel daran, ob es ausgerechnet mir gelingen würde, hier Kontinuität zu entwickeln. Denn ich verband mit diesem Thema auch die Vorstellung, dass es schwer und anstrengend sei, zu meditieren. Davor scheute ich mich.

Vor etwa einem halben Jahr überwand ich aber meine Scheu und versuchte mich an geführten Meditationen im Internet. Dabei stieß ich dann "zufällig" auf einen kostenlosen, dreiwöchigen Onlinekurs zur Einführung. Ohne allzu große Erwartung meldete ich mich dort an, war aber vom ersten Tag an völlig fasziniert davon, wie einfach und vorbedingungslos Meditation sein kann. Und ehe ich es mich versah, hatte ich schon drei Wochen jeden Morgen meditiert. Interessanter Weise benötigt das menschliche Gehirn genau diese Zeitspanne, um neue Gewohnheiten auszubilden, sodass es mir nach dem Ende des Kurses sehr leicht fiel, diese Gewohnheit beizubehalten. 

Inzwischen sind etwa vier Monate vergangen, in denen ich an jedem Morgen meditiere und so in den Tag starte. Und allmählich bemerke ich auch eine Veränderung meines Innenlebens. Ich bin viel ruhiger und fokussierter geworden und auch das Chaos in meinem Kopf beginnt langsam, sich zu ordnen. 

Da Meditation ein Zustand tiefer Entspannung ist, lassen sich währenddessen, viel leichter als im "Normalzustand", positive Affirmationen verankern, und damit der momentane Gemütszustand willentlich verändern. Und immer dann, wenn ich mit Themen befasst bin, die mich unruhig und unausgeglichen werden lassen, kann ich auf diese Weise Ordnung und Klarheit dagegensetzen und Stück für Stück zurück zu Gelassenheit und Seelenfrieden finden.

Noch stehe ich ganz am Anfang dieses überaus spannenden Weges. Aber nachdem es mir selbst an schwierigen Tagen, an denen ich von Seelenfrieden und Ausgeglichenheit nicht allzu viel spüre, gelingt, am Morgen für mindestens zehn Minuten zu meditieren und ich mich danach deutlich besser und mehr zentriert fühle als zuvor, sehe ich bei mir einen großen Fortschritt und damit auch inneres Wachstum. Ich bin auf dem richtigen Weg!






Sonntag, 24. Juni 2018

Stille des Augenblicks

In den Momenten
in denen ich mir bewusst mache
was und wer ich bin
stimmen Wunsch und Wirklichkeit überein

Ich allein entscheide darüber
wie und wer ich bin
und in der Stille des Augenblickes
wird es greifbar
wird es erlebbar

Zeit und Raum werden Eins
im Moment vollkommener Konzentration
auf die Stärke und Wirkmächtigkeit
des Ich bin

Und jedes Mal stärke ich damit
das Fundament meiner Lebensausrichtung
mache es nach Außen sichtbar
verleihe ihm Wirksamkeit

Es liegt allein an mir
welche Eigenschaften ich stärke
ihnen Aufmerksamkeit schenke
Man könnte auch sagen
ich mache sie mir zum Geschenk

Samstag, 23. Juni 2018

Überzeugungen

Ich bin ein Mensch mit
gewachsenen und gelebten Überzeugungen
authentisch und nicht verhandelbar

Und nur um mehr Menschen zu erreichen
mich dem Mainstream anzupassen
was vielleicht bequemer wäre
mir mehr geneigtes Publikum bescheren könnte
werde ich meine Überzeugungen
nicht über Bord werfen

Man mag mich deswegen gerne
als unangepasst und unbequem
oder als dickköpfig bezeichnen
als unflexibel
aber dafür bin und bleibe ich ich
und danach habe ich lange gesucht

Ich bin Literat und Poet
aus tiefster Überzeugung und Leidenschaft
und schreibe nur aus meinem Herzen
nicht aber um allen zu gefallen
Darauf bin ich offen gestanden
sogar ein wenig stolz

Erkenntnisgewinn

Warum neige ich so sehr zur Ungeduld, sowohl mit mir selbst, als auch im Zusammenhang mit anderen Menschen? Ungeduld ist ein bohrendes Gefühl in der Magengegend, das mich immer wieder unversehens aus der Ruhe bringt und mir großes Unbehagen bereitet. Mal ist es stärker und mal schwächer präsent, aber dennoch permanent anwesend.
Interessanter Weise ist Ungeduld nicht nur ein Gefühl, sondern gleichzeitig auch eine Charaktereigenschaft. Denn es gibt ausgesprochen geduldige, als auch sehr ungeduldige Menschen. Und ich zähle wohl eindeutig zur letzteren Kategorie.
Einen wichtigen Gegenpol zur Ungeduld bildet umfassendes Vertrauen, sowohl mir selbst, als auch anderen Menschen gegenüber. Vertraute ich mir und meinen Stärken vollständig, so gäbe es für meine Ungeduld keinerlei Anlass und ich würde restlos alles was mit mir und in meinem Leben geschieht, mit allumfassender Gelassenheit geschehen lassen. Ich verspürte nicht das unangenehme Gefühl von Stillstand, oder wäre nicht in Sorge um die stille Konsistenz meiner inneren Entwicklung, sobald mal ein paar Tage nichts Spektakuläres oder ausgesprochen Freudiges geschieht. 
Das gilt gleichermaßen auch für mein Gefühl gegenüber anderen und selbst mir nahestehenden Menschen. Vertraue ich mir, ihnen und ihren Motiven nämlich ohne jeden Vorbehalt, gäbe es keinen Anlass für jegliche Ungeduld. Statt dessen würde und könnte ich darauf vertrauen, dass alles was geschieht, genau richtig und zum rechten Zeitpunkt sich ereignet.
Ein leuchtendes Beispiel für wirkliche Geduld ist meine große Liebe. Selbst in schwierigen und für mich unübersichtlichen Situationen bewahrt sie den Überblick und bewahrt ihre schier unendliche Geduld und damit auch ihr Vertrauen. Ich finde das ungemein faszinierend und beneide sie sogar ein wenig dafür. Aber andererseits ist sie ja auch nicht ich. Und im großen Ganzen bin ich mit mir, meinem Leben und meiner Entwicklung nicht nur sehr zufrieden, sondern ich empfinde sogar Stolz auf das bisher Erreichte.
Außerdem sind Geduld und Vertrauen Tugenden, die sich erlernen lassen, wenn ich es denn wirklich möchte. Es liegt also weder an "den Umständen" oder am Verhalten anderer Menschen, dass es mir an Geduld und Vertrauen mangelt, sondern ganz exklusiv an mir, wenn ich Ungeduld oder Misstrauen verspüre. 
Inzwischen weiß ich, dass Gefühle immer eine unmittelbare Rückmeldung auf (manchmal unbewusste) Gedanken sind. Und je besser es mir gelingt, mein Denken willentlich zu beeinflussen und zu lenken, desto steuerbarer wird auch mein bisweilen übermächtiges Gefühlsleben. Damit ist für mich klar, dass weder der Charakter, noch Gefühle unveränderlich in Stein gehauen sind, sondern lediglich form- und veränderbare menschliche  Möglichkeiten, die in meiner ureigenen Verantwortung liegen.


Mittwoch, 20. Juni 2018

Überlegungen


Zwar ist es müßig zu überlegen
wie mein Leben ohne dich aussähe
aber ich weiß es wäre leerer
und weniger liebevoll

Es fehlte mir mein freudiges Grinsen
bei einer lieben Nachricht von dir
genauso wie dein Lächeln
oder deine Umarmungen

Doch ist mein Leben
wundervoll so wie es ist
und wäre es auf gänzlich andere Weise
wohl auch ohne dich

Aber mit dir wird mir
dieses Wunder erst so richtig bewusst
sodass ich mich jeden Tag von Herzen
dafür bedanken kann

Deswegen glaube ich auch nicht an Zufälle
sondern daran dass du der richtige Mensch
zum richtigen Zeitpunkt für mich bist
an eine Art Schicksalsverbundenheit

Und wenn ich in mich hineinlausche
während ich an dich denke
dann höre ich die wundervollste Musik
die schönsten Gedichte von der Liebe


Dienstag, 19. Juni 2018

Überrascht und dankbar


Immer wieder bin ich davon überrascht
wie leicht es mir fällt
dir gegenüber dankbar zu sein
und wieviel es gibt
wofür ich dir dankbar sein kann

Ich bin dir dankbar
für die Leichtigkeit zwischen uns
für unsere entspannte Zweisamkeit
so alltäglich und doch besonders

Ich bin dir dankbar
für deine Aufmerksamkeit
für deine Fürsorge
deine Gastfreundschaft

Ich bin dir dankbar dafür
dass du immer ein offenes Ohr hast
mir zuhörst Anteil nimmst
und nicht zuletzt für deine
große Begeisterung gegenüber meinem Tun

Und jeden Tag
bin ich dankbar dafür
dir begegnet zu sein
und dass du ein so wichtiger
Teil meines Lebens bist

Das alles wollte ich
einfach mal wieder
in Worte fassen und es dich wissen lassen
zusammen mit einem
ich liebe dich




Sonntag, 17. Juni 2018

(Un)Geduld

Womöglich ist Geduld
die am wenigsten stark ausgeprägte
meiner Eigenschaften
denn ich werde ständig
mit Situationen konfrontiert
die mir Geduld abverlangen

Wie gerne würde ich beispielsweise
schon jetzt an den Korrekturen
meiner Bücher arbeiten
und kann es kaum abwarten

Doch je ungeduldiger ich bin
umso länger zieht sich die Zeitspanne
was wieder einmal Einsteins Aussage
"Zeit ist relativ" bekräftigt

Geduld und Gelassenheit sind Geschwister
die Hand in Hand dafür Sorge tragen
meine momentanen Prioritäten
immer wieder zu hinterfragen
und mich auf das Jetzt einzulassen
anstatt nach dem Bald zu fragen

Denn der wichtigste Moment
ist immer der gegenwärtige
und nicht derjenige nachdem ich mich sehne
den ich aber nicht
vorherbestimmen kann


Donnerstag, 14. Juni 2018

Aufarbeitung

Trotz all des Schönen in meinem Leben
gibt es immer wieder dunkelste Momente
in denen ich mit Unbewältigtem
auf's Schmerzhafteste konfrontiert werde

Es sind Momente tiefster Dunkelheit
und ohne Hoffnungsschimmer
in denen es mir sogar
an Sprache fehlt

Es heißt wo viel Licht ist
ist auch viel Schatten
und vermutlich würde ich diese Momente
ohne Licht nicht so deutlich wahrnehmen

Dennoch sind sie große Herausforderungen
an mich und an mein Verständnis dafür
dass ich so sein darf wie ich bin
und ich mehr bin als die Summe meiner Eigenschaften

Auch sind Gut und Schlecht Böse und Gut
oder Hell und Dunkel
lediglich unzureichende Beschreibungen
einer auch durch Erfahrungen geformten Seele

In Wirklichkeit geht es
um Loslassen und
mich selbst annehmen können und wollen
mit allem was mich als Mensch einzigartig macht

Und der Moment in dem mir
bewusst wird dass ich bin
ist der Augenblick größter Klarheit
und inneren Friedens

Diese gilt es zu bewahren und zu üben
damit aus Gegensätzen und scheinbaren Widersprüchen
irgendwann eine Einheit wird
vollkommen harmonisch und frei


Samstag, 9. Juni 2018

Selbsterkenntnis


Alle Unzulänglichkeiten die ich
in anderen zu erkennen glaube
sind auch in mir vorhanden denn
ich kann nur erkennen
was mir auch bekannt ist

Manchmal ist das schmerzhaft
und es wäre viel einfacher
die Ursachen meines Unwohlseins
beim Gegenüber zu suchen anstatt
bei mir damit zu beginnen

Aber je öfter ich darauf aufmerksam werde
umso deutlicher erkenne ich die
darin wohnende Gesetzmäßigkeit der Spiegelung
die ich mir auch zunutze machen kann
um all das Schöne und Wahre in mir
auch in meinem Gegenüber zu entdecken

Donnerstag, 7. Juni 2018

Zur Ruhe kommen

Nach all den überwältigenden Ereignissen
der letzten Zeit
einfach mal zur Ruhe kommen
weil mein Körper
seinen Tribut fordert

Es ist ungewohnt
und bisweilen herausfordernd
dabei kein schlechtes Gewissen zu haben
Stattdessen
es in Gelassenheit anzunehmen
und achtsam mit mir zu sein

Denn mein Verstand will
immer nach Vorn
neue Pläne schmieden
Erfahrungen sammeln
Er gibt keine Ruhe
während mein Körper
sich nach Erholung sehnt

Wieder einmal
scheint es eine Lernaufgabe zu sein
abwägen zu können
was im Moment wichtiger ist
und meinem Körper dieselbe
Wichtigkeit zuzugestehen
wie meinem Verstand

Zu früheren Zeiten
dachte ich immer gleich
an Depression
wenn ich erschöpft war
während ich heute weiß
dass ich einfach nur müde bin
und dass ich es auch sein darf
unabhängig von der Tageszeit

Gesundheit ist immer auch
eine Entscheidung die ich
an jedem Tag zu treffen habe
und Erholung und Entspannung
sind dabei unverzichtbar
zumal ich niemandem
etwas beweisen muss oder möchte




Mittwoch, 6. Juni 2018

Ich bin

Um zu erkennen um zu wissen
wer ich bin
und was mich ausmacht
lausche ich in die Stille

Denn nur dort
wo der alltägliche Verstand
mit seinen alltäglichen Gedanken
zur Ruhe kommt
entsteht ein Eindruck von Ich bin

Es ist meine innere Präsenz
die in dieser Stille
allmählich zutage tritt
an Kontur gewinnt
mich erfüllt

Dabei ist diese Stille
nicht leer
sondern vielmehr Innenraum
ruhig und geordnet
voller Frieden Stärke
und Zuversicht

Manche nennen es
höheres Selbst oder
den ewigen Kern
Doch das sind nur Begriffe
für Ich bin



Montag, 4. Juni 2018

Des eigenen Glückes Schmied sein

Momentan geschieht Unglaubliches: Innerhalb von zwei Wochen konnte ich zwei Bücher bei zwei Verlagen unterbringen! Und das, nachdem ich lange vergeblich versucht habe, meine Manuskripte anzubieten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass mein plötzlicher Erfolg und die Art und Weise, wie sich momentan alles sinnvoll und konsequent zusammenfügt, auch damit zusammenhängt, dass ich nunmehr fest an die Qualität und an den Erfolg meiner Texte zu glauben vermag und infolge dessen intuitiv die richtigen Verlage und Menschen ausgewählt und in mein Leben geholt habe.

Erfolgreich sein zu können, ist für mich eine Frage der eigenen inneren Einstellung zu mir selbst und der unbedingte Glaube an das, was ich tue. Zweifele ich an mir, tun es auch andere Menschen; bin ich aber von mir überzeugt und in vollkommener Übereinstimmung mit mir und meinem Handeln, sind es auch diejenigen Menschen, auf die es ankommt.

Glück, Erfolg und persönlicher Fortschritt sind aus meiner Sicht niemals fremdbestimmt, sondern entspringen immer dem konsequenten und eigenverantwortlichen, tätigen Streben nach dem persönlichen Ideal. Und das ist eine wirklich großartige Erfahrung!

Sonntag, 3. Juni 2018

Veränderung II

Früher wurde ich
von meinen starken Emotionen gefühlt
verlor mich in ihnen
und den Überblick

Verstrickte mich
in meinen wirren Gedanken
wurde gedacht
sah kaum
einen Ausweg

Inzwischen aber
hat das Blatt sich gewendet
und ich bin derjenige
der fühlt
und der denkt

Ich allein bestimme
den Blickwinkel
und die Perspektive
auf das was geschehen soll
und was geschieht

Fühlen und Denken sind
ein großes kostbares Geschenk
das mich und mein Leben
unglaublich bereichert
und mir ungeahnte Tiefe verleiht


Freitag, 1. Juni 2018

Kostbares Geschenk


Es ist ein
überaus kostbares Geschenk
ganz ich selbst sein zu dürfen
mit all meinen Gedanken
meinen Gefühlen
Wünschen und Überzeugungen

Es ist ein
überaus kostbares Geschenk
mich selbst mit all meinen Facetten
vollständig und ohne Vorbehalte
annehmen und lieben zu dürfen

Es ist ein
überaus kostbares Geschenk
Menschen in meinem Leben zu haben
die mich annehmen lieben und wertschätzen
ganz so wie ich bin

Und ich fühle mich
unsagbar glücklich und dankbar darüber
genau der Mensch zu sein
der ich bin und sein möchte