27. August 2017

Wege zum Glück

Ein altes Sprichwort sagt: "Das Glück kommt zu dem, der warten kann!" Aber wer wartet schon wirklich gerne? Denn in Wirklichkeit wollen wir alles immer schneller und am Besten auch sofort.

Die Wörter "Warten" und "Erwarten" haben denselben Wortstamm. Und gerade letzteres klingt für mich vollständiger, denn es drückt die ihm innewohnende Freudigkeit viel besser aus. Und Freude und Glück sind wiederum untrennbar miteinander verbunden.

Ich mache zur Zeit die Erfahrung, wie schön und erfüllend es sein kann, mich auch an scheinbar kleinen Dingen im Alltag zu erfreuen: Das kann der neue und sich perfekt in die Wohnlandschaft meines Wohnzimmers einfügende Kratzbaum meiner Katze sein, oder es ist die wunderbare neue Wohnzimmerlampe, die ein so warmes und perfektes Licht spendet. Und richtig schön wird es erst, dies alles zusammen mit genau passender Musik aus meinen wunderbaren Lautsprechern bewusst zu genießen! 

Bewusst zu genießen und diesen Moment vollends auszukosten, erweckt zwei für mich wesentliche Gefühle in mir: Achtsamkeit - auch für die kleinsten Details - und tiefe Dankbarkeit für alles, was sich in meinem Besitz befindet. Und dadurch verstärkt sich mein Gefühl von persönlichem Wohlstand. 

Wohlstand ist nicht davon abhängig, wie dick mein Bankkonto ist, sondern davon, wie bewusst und wertvoll mir die Dinge sind, die ich besitze. Und umso wertvoller sie mir sind, desto wohlhabender bin ich. Und: Umso zufriedener bin ich!

Mit jemehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit ich mich den kleinsten Details in meinem Umfeld widme, umso mehr Zeit habe ich plötzlich. Ich lerne, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und die für mich genau passenden Prioritäten in der Abfolge meines Tuns zu setzten. 

Auf diese Weise bleibt mein ganzer Tag in ruhiger und harmonischer Bewegung und Eines fügt sich ohne Eile ins Andere. 

Und am Ende das Tages, aber auch zwischendurch, stelle ich unvermittelt fest: Ich bin glücklich! Und dafür bin ich sehr dankbar!






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