15. August 2017

Über das Wünschen

Seit über drei Jahrzehnten bin ich starker Raucher und verbrauche inzwischen ein Päckchen Tabak pro Tag! Rauchen ist - wie auch Alkoholismus und Drogenabhängigkeit - eine Sucht. Und diese Sucht hatte sehr viel Zeit, sich fest in mir einzunisten. 

Ich habe inzwischen mehrfach darüber geschrieben, dass Heilung ein Akt des freien Willens, des unbedingten Glaubens an das bereits existente Resultat und tiefer Dankbarkeit ist. Das bedeutet, Heilung gelingt nur, wenn ich das Ergebnis konkret vor Augen habe und es damit vollständig visualisieren kann. 

Inzwischen habe ich mehrere Anläufe unternommen, mich vom Rauchen zu befreien und bin jedes Mal damit gescheitert. Das weckt Zweifel in mir und ganz unwillkürlich stelle ich mich und meine unbegrenzten Fähigkeiten damit in Frage und damit auch das Universum. Dem Universum ist das - wie bereits erwähnt - völlig egal. Denn es ist einfach und wertet nicht! Meine Zweifel hingegen sind schlechte Gedanken und Gefühle. Und die haben sehr wohl unmittelbare Auswirkungen auf mich und meine Anbindung an das Gute!

Ein weitere Störfaktor, der unserem Denken unwillkürlich neue Grenzen setzt und es damit in seiner Wirksamkeit einengt ist das Gefühl, etwas "falsches" zu wünschen oder zu versuchen, etwas für einen anderen Menschen zu wünschen. 

Ersteres ist ein schlichter Denkfehler, denn Wünsche sind weder richtig noch falsch. Und nur unser Denkvermögen setzt die Grenzen dessen, was wir erreichen können! Und Letzteres wird nicht funktionieren, weil unsere Wünsche immer nur für uns selber wirksam sind und auch nur sein können. Es wäre ein Eingriff in die vollständige Freiheit des Anderen und das ist in den Gesetzen des Universums schlichtweg nicht vorgesehen.

Es gibt also eine ganze Reihe von Gedanken und Gefühlen, die unsere Verbindung zum Universum und damit die Wirksamkeit unserer Wünsche einschränken können.

Aber zurück zu meinem "Suchtproblem"! Bisher habe ich meinen Wunsch nach Suchtfreiheit falsch, oder besser gesagt unvollständig visualisiert. Anstatt mir zu wünschen "rauchfrei" oder "suchtfrei" zu sein, also etwas nicht mehr zu haben, wäre es viel einfacher und Erfolgversprechender, mein Verlangen loszulassen! Und eine andere Möglichkeit ist es, anstelle des Suchtgedankens schöne Dinge zu visualisieren und damit in den Vordergrund zu stellen; wie beispielsweise mehr Geld zu haben, freier und tiefer atmen zu können, oder einfach vollkommen gesund und damit tatsächlich  frei zu sein.

Ich werde mich damit weiter befassen und berichten! Und für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar!

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