17. August 2017

Intuition als Wegweiser - Zweiter Teil

Intuition ist nicht nur ein Helfer im Alltag, der uns sicher durch Untiefen geleiten kann, sondern sie birgt auch die Möglichkeit in sich, tatsächlich ein Wegweiser in unserer Biografie sein.

Insbesondere kleine Kinder verfügen noch über kein Urteilsvermögen. Sie nehmen alles, was sie von ihren Eltern, Spielgefährten und Verwandten erfahren und erleben, für bare Münze. Ganz besonders den Eltern obliegt damit eine hohe Verantwortung, weil sie für ihr Kind entscheiden und damit großen Einfluss auf dessen spätere und weitere Entwicklung haben.

Je älter Kinder werden und je mehr eigene Erfahrungen sie sowohl im Guten, als auch im Schlechten machen, umso stärker wächst auch ihr Urteilsvermögen, das ohne eine "Grundsubstanz" an Intuition schlicht undenkbar wäre. Intuition ist also in allen Menschen bereits angelegt. Und je stärker wir schon als Kinder Vertrauen in uns selber zu entwickeln vermögen, um so sicherer wird auch unsere Intuition.

Leider kann sich diese Entwicklung auch in die Gegenrichtung bewegen: Bekommen wir durch unsere Umgebung falsche Glaubenssätze und Denkmuster vermittelt, entwicklen wir uns zu einer Art Schilfrohr ohne jedes Selbstvertrauen, das allen Winden und Wettern schutzlos ausgeliefert ist und unkontrolliert hin- und herschwankt und sogar brechen kann. Wir finden unsere Richtung nicht und unsere Intuition verkümmert. 

Hat aber unsere Intuition durch eine ebenfalls intuitive Umgebung genügend Nahrung bekommen, werden wir zielsicher und unbeirrt unseren Weg gehen. Mit großer innere Sicherheit und Gelassenheit werden wir die richtigen Entscheidungen treffen und den richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt begegnen und vertrauen.Wir gehen unseren Weg ganz unwillkürlich in dem unverbrüchlichen Glauben daran, dass alles in unserem Leben seine Richtigkeit hat.

Für diese Erfahrungen, die uns in der Richtigkeit unserer Persönlichkeit und unserers Weges bestärken, dürfen wir sehr dankbar sein!



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