Freitag, 16. Dezember 2016

Zum Jahresende

Normaler Weise bin ich gerade in der Advents - und Weihnnachtszeit eher melancholisch bis depressiv unterwegs und denke bevorzugt an all die Dinge, die ich in meinem Leben nicht erreicht habe. Das reicht dann vom Scheitern im Berufsleben bis hin zur missglückten Familiengründung, und regelmäßig quäle ich mich dann selber mit negativen Gedanken und Gefühlen, damit es mir auch ja so richtig scheiße geht.
Dieses Jahr ist das anders: Auch wenn ich an Weihnachten und Silvester alleine sein werde - es macht mir keine Angst. Und seit ein paar Tagen geht mir immer wieder der folgende Satz durch den Kopf: Anstatt mich auf die Dinge zu fokussieren, die ich nicht habe und die für mich auch nicht erreichbar sind, konzentriere ich mich lieber auf das, was ich habe. Und ich versuche, all das Schlechte loszulassen und mit mir selber viel entspannter umzugehen.
Ich stelle fest, dass ich auf dem Weg bin, mit mir selber Frieden zu schließen, und meine Ansprüche an meine Lebenswirklichkeit anzugleichen. Das entspannt mich, und auch wenn nicht alles perfekt ist, geht es mir damit gut! Ich lerne allmählich, die Dinge so zu nehmen, wie sie nun einmal sind und quäle mich nicht länger mit den Gedanken daran, wie mein Leben womöglich verlaufen wäre, wenn ich mich nur mehr angestrengt hätte... Es ist gut so, wie es ist!

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