Mittwoch, 27. Juli 2016

Auf der Suche

Manchmal neige ich sehr dazu, mich in scheinbar wichtigen Themen gedanklich zu verheddern. Und zwar so sehr, dass ich den Überblick verliere, und damit auch den Bezug zu mir selber.
Vor einigen Monaten war es das Thema Arbeit, das mich so sehr in seinen Bann gezogen hatte, dass ich nicht mehr imstande war, mich davon zu lösen, und es mit der notwendigen inneren Ruhe und Entspannheit anzugehen.
Jetzt ist es das Thema Liebe und Partnerschaft. Gut, hier ist es ein wenig anders gelagert, weil es ein ohnehin hochemotionales Thema ist - mit ganz viel Sehnsüchten, Hoffnungen und Vorstellungen. Und ich bin schon sehr lange alleine. Aber auch hier spüre ich, dass ich mich gedanklich und gefühlsmäßig immer mehr verhake - und das bekommt mir nicht.
In den beiden letzten Monaten war ich sehr viel im Netz unterwegs - auf der Suche. Und es hat schon etwas Wahlloses und Beliebiges an sich, ungezählte Anzeigen und Profile zu betrachten - sie nach etwas Ansprechendem, Besonderem zu "durchsuchen" -  mit immer größerer Sehnsucht und innerer Unruhe.
Es wird mir sehr gut tun, ab Mitte August wieder zu arbeiten. Es bedeutet wieder mehr Normalität und vor allem Struktur im Alltag - also weniger Zeit, um auf dumme Gedanken zu kommen. Und wer weiß: mit dem nötigen Abstand und mehr innerem Gleichgewicht klappts dann vielleicht auch mit der Partnersuche...


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