Donnerstag, 23. Juni 2016

Durchatmen

Die Woche ist fast geschafft... und ich auch! Die letzten Tage waren immens turbulent und kräftezehrend, aber sie sind auch der lebende Beweis für meine neugewonnene Stärke. Wäer mir das alles vor einem Jahr widerfahren, so hätte ich mich höchstwahrscheinlich postwendend in die nächste langanhaltende Depression verabschiedet - inklusive einer ordentlichen Portion Selbsthass und Vorwürfe über mein schmähliches Versagen.

Jetzt habe ich mir eine Ruhepause verdient: Schlafen, Musik hören, Wohnung entrümpeln, rumgammeln und mich neuen literarischen Projekten zuwenden - wenn der Kopf wieder frei ist, und der ganze Krempel, der mit einer Kündigung so einhergeht, komplett abgearbeitet ist.

Seelischer Stress lässt mich immer - sowohl im wörtlichen, als auch im übertragenen Sinn - kurzatmig werden. Ich merke das an meiner Sprache, die zunehmend gehetzter und verwaschener klingt. Jetzt kann ich wieder durchatmen, und das ist eine wahre Wohltat! Mit mir und meiner Entscheidung bin ich im Reinen und kann das Geschehene als durchaus wertvolle Erfahrung verbuchen. Und ich weiß: in Zukunft werde ich mehr auf mein Bauchgefühl achten, und Arschlöchern viel konsequenter aus dem Weg gehen.

Wie heißt es so schön? Locker durch die Hose atmen und den Tag genießen!

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