Donnerstag, 28. April 2016

Leichte Überforderung

Die ersten Exemplare von "Grenzgänger" sind heute bei mir eingetroffen - und ich freue mich unbeschreiblich! So ganz vermag ich es noch garnicht zu glauben, dass das tatsächlich mein Buch ist, das da vor mir auf dem Schreibtisch liegt - von mir geschrieben. Und ich fühle mich überfordert, denn so ein Glücksgefühl hatte ich zuvor noch nie. Ich habe etwas geschaffen, an dem andere, und sogar völlig fremde Menschen tatsächlich Anteil nehmen, und mich in meinen Gedanken kennenlernen können, und während des Schreibens auch schon sehr viel Anteil genommen, und mich unterstützt und ermutigt haben.

Ich habe das kürzlich schon einmal geschrieben, aber jetzt muss ich es wiederholen: Das ist alles neu und ungewohnt für mich, und ich fühle mich überrollt! Natürlich kenne ich grundsätzlich das Gefühl von Glück, oder Zufriedenheit, oder Stolz. Aber bislang waren das bestenfalls flüchtige Augenblicke, und kein permanent anhaltender Zustand, so wie in den letzten zweieinhalb Monaten.

Das Buch hat einiges verändert: meine Lebenseinstellung und mein Lebensgefühl. Damit hatte ich nicht gerechnet; und schon garnicht damit, dass solche Veränderungen offensichtlich auch von Dauer sein können. Damit muss ich erst umgehen lernen. Und das wird dauern.


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