Sonntag, 8. Dezember 2013

Wutrede

Immer wieder heißt es.
schließlich leben wir in einem Rechtsstaat-
soweit, so zynisch und hypothetisch...

Denn Rechsstaat würde bedeuten,
dass tatsächlich Alle gleich behandelt werden
und nicht nach Alter, Hautfarbe
und Behinderung abgestuft hintergangen,
belogen und betrogen werden
von fetten Staatsdienern
die glauben, sie seien allmächtig
und ihnen könne nichts passieren,
da sie ja verbeamtet sind.

Und diejenigen, die ihre Anliegen
vorbringen, haben dies
in demütig gebückter Haltung zu tun
und in Ewigkeit dankbar zu sein für die Brotkrumen,
die man ihnen allergnädigst zubilligt.

Um wieviel darf das Recht gebeugt werden,
bis es krachend bricht und wie weit
dürfen Menschen gedemütigt und schikaniert werden,
bevor sie zerbrechen?

Ich kann diese Diskussion über Gewalt
gegen Polizisten, Mitarbeitern des "Jobcenters"
und andere "Staatsdiener" nicht mehr hören,
denn sie sind nicht nur arme Opfer,
sondern oft auch aktive Täter,
an denen sich allzu berechtigte Wut entlädt.

"Soziale Gerechtigkeit" und "Rechtsstaat"
dürfen keine leeren Phrasen sein,
an denen satte Politiker
und Funktionäre sich gerne aufgeilen,
wenn irgendwo eine Kamera in Sicht ist...

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