Montag, 16. September 2013

Unsichtbar

Manchmal fühle ich mich wie ein Nichts-
umgeben vom unsichtbaren Panzerglas der Einsamkeit.
Ich schreie voller Wut und Traurigkeit- will gehört werden-
ich hämmere wie wild gegen gegen das Glas
und werde nicht einmal gesehen.

Ich bin unsichtbar
und die Welt hat nicht auf mich gewartet.
Sie nimmt mich nicht wahr
und warum sollte sie auch?

Das was ich zu sagen hätte,
ist es wert, gehört zu werden?
Oder ist es nur das belanglose, unverständliche Gemurmel
eines Vereinsamten?

Sind meine Gedanken zu speziell
und untauglich für die harte Wirklichkeit?
Und habe ich in all den Jahren
zu sehr in meiner eigenen Welt gelebt?

Der Umgang mit anderen Menschen
bereitet mir Schwierigkeiten.
Das ist keine Rechtfertigung oder Entschuldigung
sondern nüchterne Zustandsbeschreibung.

Viele Menschen habe ich vergrault
mit meinem Anderssein,
meinem fehlenden Angepaßtsein.
Also ist es vielleicht besser
Unsichtbar zu sein...






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen