Freitag, 27. September 2013

Gegen die Stille

Ich schreibe
gegen das Vergessen an
und gegen das Verstummen
meiner eigenen Stimme.

Ich schreibe
gegen meine Einsamkeit
in der ich immer wieder
zu versinken drohe
und gegen die Sprachlosigkeit
an der ich zu oft leide.

Denn meine Sprache, meine Stimme
ist das was bleibt,
wenn alles andere
zu entschwinden scheint
und nur die große, dunkele Leere
mir Gesellschaft leistet.

Und oft genug
muss ich dagegen ankämpfen
nicht in völliger Stille
zu versinken...



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