Montag, 15. April 2013

Nachdenken, Innehalten

Manches Zwischenmenschliche
bereitet mir Kopfzerbrechen...
Ich bin es nicht gewohnt, etwas einzufordern-
schon garnicht, wenn es um Nähe oder Mitgefühl geht...

Wie funktionieren Freundschaften, was macht sie aus?
Darüber habe ich noch nie wirklich nachgedacht und
bekomme das jetzt um die Ohren gehauen...

Menschliches Miteinander war schon immer
ein Buch mit sieben Siegeln für mich und hat
mich immer stark verunsichert.

Immer wenn über soziale Kompetenz
oder emotionale Intelligenz gesprochen wird
war ich bislang der Überzeugung,
bei beiden ganz gut abzuschneiden...
Habe immer versucht,
mich unauffällig einzufügen, anzupassen und
ja nicht aufzufallen.

Bin ich ein schlechter Freund?
Muss ich mich mit meinen
Wünschen
Bedürfnissen
Vorstellungen
unmissverständlich und klar
im Miteinander positionieren?

Bei anderen ist es immer einfach zu erkennen,
wenn sie Rat,
oder Trost,
oder ein offenes Ohr benötigen
denn sie nehmen sich das, was sie brauchen
und ich gebe das gern.

Ich habe das nie geschafft
und halte meine Bedürfnisse oft genug
für unwichtiger als die der Anderen.
Schließlich habe ich schon als Kind gelernt,
dass es egoistisch ist, Bedürfnisse zu haben
oder sie sogar zu äußern und bin
zum stillen Opportunisten erzogen worden...
Schönen Dank dafür!





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