Montag, 29. April 2013

Klare Worte

In meinen Poemen bemühe ich mich
um klare Sprache
und um Verständlichkeit.
Mir ist es wichtig,
verstanden zu werden
und versuche garnicht erst
das zu Sagende
mit kryptischen Bildern
und fußangelförmigen Metaphern
zu verschleiern.

Man darf das naiv, zu einfach
und unkünstlerisch finden
denn jeder hat seinen
individuellen Kunstbegriff.

Mancher findet Gefallen daran,
Sprache zu verschlüsseln
und Unverständlichkeit, Verwirrung
zur Kunstform zu erheben.

Mir ist es wichtig,
mit Sprache das Verstehen zu fördern
und andere einzuladen,
meinen Gedanken und Empfindungen
zu folgen.

Das ist mein Anspruch,
geboren aus frühem Außenseitersein
und dem Gefühl, mich nur
in einer den Anderen
unbekannten Sprache auszudrücken.

Mein Verhältnis zu mir
ist heute ein anderes.
Aber noch immer möchte ich
nicht missverstanden werden.





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