Samstag, 13. April 2013

Grundsätzliches

Bei allem was ich schreibe
habe ich mich
der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit verpflichtet,
auch auf die Gefahr hin,
anzuecken und zu konfrontieren.
Meine Texte, meine Poeme -
sie sind Momentaufnahmen-
sie spiegeln mein Selbstbild, meine Sicht der Dinge
ohne den Anspruch auf Abgeklärtheit oder Objektivität.

Ich bin kein objektiver Mensch,
bemühe mich aber
um Ausgewogenheit und
Verständnis für meine Mitmenschen.
Aber ich habe auch
nicht verhandelbare
ethische und moralische Grundsätze,
nach denen ich mich und mein Leben ausrichte:
Ich verachte Rassismus und Überheblichkeit,
meide Verlogenheit, Egozentrik und Engstirnigkeit.

Das mögen hohe Maßstäbe sein,
aber es sind MEINE Maßstäbe
und ich nehme mir das Recht,
diese auch bei Menschen
in meiner Umgebung anzusetzen.

Auch ich bin nicht perfekt,
habe meine Fehler, Schwächen und Marotten-
bin oft nicht leicht zu verstehen,
oder zu durchschauen.
Und durch dieses Wissen
werde ich mir nie anmaßen,
andere Menschen
vorschnell und rigoros zu verurteilen.

Gefühle sind immer subjektiv,
aber es gibt bei ihnen
kein "Falsch" oder "Richtig"-
sie sind, wie sie sind
und bedürfen keiner Bewertung.

Ich stelle Vieles in Frage,
weil dieses "Viele"
für mich nicht Selbstverständlich ist.
Aber vielleicht bringe ich
damit Andere zum Nachdenken.
Und das ist gut so!

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