Montag, 25. März 2013

Trauer

Innerhalb eines Dreivierteljahres
habe ich mich von meinen beiden Eltern
verabschieden müssen.
Das ist hart
und im Moment fühle ich mich
betäubt und aufgewühlt- unendlich traurig...
Der Tod beendet Beziehungen einfach so
und fragt nicht, ob eine Beziehung
in sich rund gewesen ist
oder ob vielleicht
noch mehr Zeit notwendig gewesen wäre
um die letzten Dinge miteinander zu klären.
Der Tod verändert Strukturen und Bindungen
und ich habe große Angst vor den Veränderungen,
fühle mich auf mich zurückgeworfen
und weiß nicht was kommt...
Trotz aller Differenzen und Missverständnisse
fehlen mir meine Eltern
und die unbewusste Sicherheit
der versteckte Halt in meinem Leben.
Wie durch einen Nebel
durchlebe ich die Tage und irgendwie
funktioniere ich...
Es gibt soviel zu bereuen
und doch ist alles unabänderlich.
Unaufhaltsam
verändert sich mein Leben
und kennt doch die Richtung noch nicht...

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