Samstag, 30. März 2013

End - Gültiges

Ist es ein Widerspruch,
wenn ich als Agnostiker und
Esoterik-Geschädigter darüber nachdenke,
ob es ein Leben nach dem Tod gibt?
Natürlich liegt das Thema zur Zeit auf der Hand
und ich spüre, dass diese Frage bei all der Trauer und Verwirrung
etwas Tröstliches und Beruhigendes für mich hat.
Niemand weiß, ob mit dem Tod alles endet,
ob wir uns buchstäblich in Nichts auflösen
und nur in der Erinnerung unserer Nächsten weiterleben.
Und vielleicht gibt es da ja doch
frei von jeglicher Ideologie
eine höhere Ordnung, einen tieferen Sinn
hinter allem Ende...
Ich habe keine Angst vor dem Tod
und hänge nicht verzweifelt an meinem Leben
und doch ertappe ich mich bei dem Wunsch,
es möge etwas Höheres geben,
das Sinn stiftet in all der Verworrenheit
und der Brutalität des plötzlichen Endes.
Ich möchte in Würde und selbstbestimmt altern
und im entscheidenden Moment
nicht der Willkür Anderer ausgesetzt sein.
Und wenn ich gehe, dann im Frieden mit mir
und den Menschen, die mir etwas bedeuten.
Da soll nichts sein, was mich zurückhält
und mich kämpfen lässt...
Darin können meine Eltern mir Vorbild sein.




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