Mittwoch, 6. Februar 2013

Gedankensplitter

Manchmal kommen Erinnerungen
-wie aus dunklem Nebel-
an die Oberfläche meines Verstandes
so düster und klar wie am Tag ihrer Entstehung.
Und wieder fühle ich mich gefangen
im Dickicht des Erinnerns ohne Distanz-
nur das diesmal nicht ich im Mittelpunkt stehe
sondern die Menschen
vor denen ich auf der Flucht war
deren Gefühle ich verletzt und dann gemieden habe...
Wie ein Getriebener mit einem einzigen klaren Gedanken:
FLUCHT!
bin ich feige getürmt- überwältigt von Angst und Scham.
Habe mich versteckt, auf meine Instinkte reduziert wie ein Raubtier-
nur überleben und nicht an das Morgen denken!
Habe mit Gewalt verdrängt,
dass ich mich schuldig fühle
und doch flackert das Bewusstsein immer wieder auf
nur um mit aller Kraft
wieder nach unten gezwungen zu werden...
Und irgendwie ist es doch ein Wendepunkt:
Ich möchte nie wieder
ein Getriebener sein!




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