Dienstag, 26. Februar 2013

Etwas

Wie bescheibt man etwas, wofür man keine Worte hat?
Nur ein unbestimmtes, verschwommenes Gefühl
von Aufruhr, Unzufriedenheit und drängendem Wunsch...
Etwas fehlt, verdrängt und unterdrückt
von Angst, Unsicherheit- verschoben ins Chaos des Unbewussten.
Es lässt sich nicht benennen und ist doch gegenwärtig,
macht ratlos, zornig, traurig...
Jemand hat einmal gesagt:
Der rote Faden ist da, wo es nicht klappt
und ich glaube, dass es darum geht
diesem Unbestimmten nachzugehen, auf die Spur zu kommen
und es beim Namen nennen zu können.
Es ist eine große innere Unruhe,
die mich nicht loslässt und verfolgt-
mich nicht durchatmen lässt
und mir den inneren Frieden konsequent verweigert.
Mein Leben ist voller Rätsel und unvollendeter Dinge,
die sich in keine Konvention, keine Ideologie fügen lassen.
Und eigentlich bin ich mein eigenes ungelöstes Rätsel,
hineingeworfen in eine komplexe
und bisweilen verstörend unlogische Welt,
der es an Gewissen und Gerechtigkeit mangelt.
Und immer wieder kapituliert mein Verstand
an diesem Mysterium namens Leben.

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