Mittwoch, 26. Dezember 2012

Aufschrei

Depressionen lähmen die Seele
und ohne Ergebnis
stauen sich
Bewegung
Freude
Wut
der Wunsch nach Veränderung
zu einem schmerzenden
glühenden Knoten
des Behindertseins
des Nicht-so-könnens
des Verzweifelns
des Entmutigtseins.
Immer wieder
von Vorne beginnen
die spärlichen Kräfte sammeln
neu aufraffen
qualvoll versuchen
mich nicht endgültig
besiegen zu lassen
nicht in der
aufgezwungenen Einsamkeit
elendig zu krepieren
das Scheitern
der eigenen Existenz
kampflos hinzunehmen
und dabei stumm
und markerschütternd
zu schreien...
Vergebens
nach Befreiung zu suchen
ohne zu wissen
ob sie tatsächlich
exsistiert
nicht zu wissen
ob der nächste Moment
der nächste Tag
nicht doch wieder
einen Funken trügerischer Hoffnung
in sich birgt
zum Greifen nah
und doch
unerreichbar...
Kein Leben
sondern vegitieren
oder in guten Momenten
existieren
und weit entfernt
von Ausgleich
oder Gleichgewicht-
Wohin führt mich
dieser Weg
und wenn es
einen Gott gäbe
welch perversen
und kranken Humor
offenbart er
mit diesem Leben?

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