Donnerstag, 8. November 2012

Beim Lesen meiner älteren Gedichte

Heute ist mir aufgefallen
welch kurzes Verfallsdatum
viele meiner Gedichte haben.

Was sich beim Schreiben
noch richtig, authentisch
und gültig anfühlte
klingt heute
hohl und abgestanden
oberflächlich
und so garnicht nach mir.

Das erschreckt mich
verunsichert mich
denn eigentlich
habe ich geglaubt
gehofft, gefühlt
meine Gedichte hätten
etwas Allgemeingültiges
eine Spur von Ewigkeit.

Das klingt vermessen
und arrogant.


Und so bin ich jetzt
bescheiden und
mich demütig herantastend
auf der Suche
nach meiner Sprache.

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