Montag, 13. August 2018

Zufriedenheit

Allmählich spüre ich
eine immer tiefere Zufriedenheit
die sich auf mein ganzes Leben erstreckt

Und da wo früher Einsamkeit und Verlustangst waren
bin ich mir nun selbst genug
mit mir im Reinen

Lebe mein Leben so
wie ich es will
und im Vertrauen 
auf die Richtigkeit meines Weges

So leben zu können
betrachte ich als großes Geschenk
für das ich an jedem Tag
zutiefst dankbar bin

Sonntag, 12. August 2018

Freiheit erleben

Die meisten Menschen machen sich
keine Gedanken darüber
ob ihr Denken geordnet
klar und zielstrebig ist
und in welche Richtung es sich bewegt

Dabei ist es ein spannendes Experiment
das eigene Denken zu beobachten
und dabei festzustellen
dass es in einem selbst begründet ist
wie klar und frei es sich entfaltet

Und in der Meditation
entsteht manchmal für einen kurzen Moment
vollkommene Stille
in der das Selbst sich seiner 
absolut bewusst ist
ohne von Gedanken abgelenkt zu sein

Es ist eine Frage der Achtsamkeit
wie bewusst und zielstrebig
ich mein Denken gestalte
und ihm damit erst
wirkliche Freiheit ermögliche

Denn Freiheit offenbart sich 
erst in der willentlichen Ordnung des Denkens
und in dem Bewusstsein
seiner unermesslichen Schöpferkraft



Samstag, 11. August 2018

Ein paar Gedanken über das Denken

Manche spirituellen "Lehrer" behaupten mit großer Vehemenz, das Denken sei eine Illusion und es gelte, sich davon gänzlich zu befreien, um das eigentliche "Selbst" wirklich erkennen zu können.

Mich irritiert so etwas. Denn erst durch die Fähigkeit des Denkens bin ich mir meiner Existenz überhaupt bewusst und vermag ihr eine klare, selbstbestimmte Richtung zu geben.

Das Denken ermöglicht es mir, schöpferisch tätig zu sein, zu reflektieren, zu verarbeiten und zu lernen. Außerdem lässt sich das Denken schulen, indem ich alte Denk- und Glaubensmuster überwinde und es damit nach und nach weite und befreie.

Für mich ist es ein Geschenk, dessen Wert mir erst allmählich bewusst wird und dessen tatsächliche Möglichkeiten und Schöpferkraft ich nur Schritt für Schritt begreife.

Es liegt ganz allein bei mir, in meiner individuellen Freiheit, selbst zu denken, oder "es denken zu lassen". Aber aus dieser so offensichtlichen Wahlmöglichkeit zu schlussfolgern, das Denken sei der menschlichen Freiheit in Wirklichkeit abträglich, das halte ich für einen gefährlichen Trugschluss!

Donnerstag, 9. August 2018

Innenansichten eines Schreiberlings

Manchmal ist das so eine Sache mit der Geduld und mit dem Warten-Können...  Bei mir ist das so: Wenn ich nach langer und intensiver Arbeit einen Text, ein Manuskript vollendet habe, dann habe ich den starken, vielleicht sogar verständlichen Wunsch, das Geschriebene auch so bald als Möglich in die Öffentlichkeit zu bringen. Allerdings (und vielleicht auch leider) steht diesem Wunsch die Realität der Verlage entgegen. Denn diese haben es nicht so eilig mit meinen Texten, zumal ich ja auch nicht ihr einziger Autor bin.
In solchen Situationen (also jetzt gerade) muss ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass bereits ein Buch, nämlich "Grenzgänger", kurz vor der Veröffentlichung steht und es nur noch wenige Wochen dauert, bis ich es in Händen halten darf. 
Mein zweites Buch ("Mein Genesungsweg") hat binnen weniger Wochen nach Fertigstellung des Manuskripts bereits drei(!) Verlage gefunden, die ein ernsthaftes Interesse an seiner Veröffentlichung haben. Und welcher Autor hat schon so ein Glück?
Warum also um Alles in der Welt bin ich jetzt so ungeduldig und irgendwie unzufrieden? Ich könnte mich ja auch stattdessen über den großen und einzigartigen Erfolg freuen, der meinen beiden aktuellen Projekten beschieden ist. Oder einfach dankbar dafür sein... Aber Schriftsteller sind wohl (zumindest was mich betrifft) ein ganz eigenes Völkchen: sensibel, emotional und unlogisch, wenn es um ihre Werke und deren Veröffentlichung geht. 
Was also bleibt zu tun? Mich in Geduld üben... Wieder einmal...


Mittwoch, 8. August 2018

Der Hitze geschuldet


Heute bin ich mal vergesslich…
Ist es wirklich unerlässlich
sich zu merken jeden Scheiß?
Heute ist’s dafür zu heiß

So ergeb ich mich der Schwüle
Sehne mich nach viel mehr Kühle
währenddessen Denken schlummert
nicht mehr an die Türe wummert

Genieße die Gedankenstille
verweigre die Gedächtnispille
Bin zu faul dazu zu träge
auch wenn Fleiß mir naheläge

So vergess ich fröhlich weiter
Bin gedankenlos ganz heiter
Unbedarft sogar naiv
Hoffentlich geht DAS nicht schief…

Dienstag, 7. August 2018

Gedichte in neuem Gewand

Ich habe meinem Gedichtband "So wie Du bist" ein neues Outfit verpasst und ihn zu Amazon "umgezogen".

Ab sofort ist er hier erhältlich! (Bitte klicken!)