9. Oktober 2019

Gedanken zu einer erfüllenden Kommunikation

Warum liegt mir klare, unmissverständliche und eindeutige Kommunikation, von Seele zu Seele, von Ich zu Ich, mit den mir wichtigen Menschen so sehr am Herzen? Von Kindheit an und bis vor wenigen Jahren musste ich immer wieder die leidvolle Erfahrung machen, dass die meisten meiner Gespräche an Uneindeutigkeit, fehlendem gegenseitigem Verstehen-Wollen und Desinteresse gegenüber meinen Intentionen kaum zu überbieten waren. So fühlte ich mich meistens weder richtig gesehen, noch wirklich wahrgenommen oder gar verstanden. Und gleichermaßen waren sowohl mein Einfühlungsvermögen, als auch meine Intuition gegenüber meinen Mitmenschen nur rudimentär vorhanden.

Auch wenn es mir heute zu meinem großen Glück vergönnt ist, zumeist belebende und inspirierende, von gegenseitigem Verständnis und tiefem Respekt getragene Gespräche zu haben - die damaligen Erlebnisse waren tiefgreifend. Und sie haben mich dahingehend geprägt, dass mir heutzutage echte, authentische und ehrliche Kommunikation so sehr am Herzen liegt und mir richtig gehend heilig ist.

Auch wenn es vielleicht überheblich und arrogant klingen mag: mit Menschen, die auf diesem - zugegeben sehr anspruchsvollen Level des Miteinanders nicht mithalten können oder wollen - mag ich nichts mehr zu tun haben. Denn sie bereichern und inspirieren mich nicht. Und ich stelle immer häufiger fest, dass ich es mir tatsächlich inzwischen wert bin, nur mit "meinesgleichen" in Verbindung zu sein.

In ganz besonderem Maße trifft dies auf Petra zu. Denn wir haben ein derart hohes Maß an Übereinstimmung miteinander, dass wir uns auch ohne Worte verstehen. Und es liegt uns gleichermaßen am Herzen, eventuelle Missverständnisse und Unklarheiten umgehend aus dem Weg zu räumen. Weil wir uns gegenseitig so unendlich viel bedeuten und unsere Kommunikation uns beiden ungemein wichtig und bedeutsam ist. In unseren Gesprächen schwingt so viel offenes Interesse am Anderen mit, so viel unbedingt Verstehen- und Erkennen-Wollen, dass es für mich inzwischen die höchst mögliche Form von im Wortsinn "liebe-voller" Verständigung ist. Danke dafür, Petra!

8. Oktober 2019

Ein Versuch über die Liebe meines Lebens

Die Beziehung zwischen Petra, der Liebe meines Lebens und mir, lässt sich mit "normalen" oder "klassischen" Beziehungsformen nicht vergleichen. Auch entspricht sie in keiner Weise den gängigen Vorstellungen von einer Paar-Beziehung. Diese Tatsache macht es  ausgesprochen schwer, einen passenden Begriff dafür zu finden. Für jemanden wie mich, dem es um seines persönlichen Seelenfriedens und seines Bedürfnisses nach Sicherheit willen sehr wichtig ist, Situationen, wie auch Menschen im umfassenden Sinn begreifen und "einordnen" zu können, ist das manchmal eine große, bisweilen sogar schwierige, wie auch schmerzhafte Herausforderung.

Petra ist ein Mensch, der seine persönliche Freiheit und die Unabhängigkeit von anderen Menschen und gesellschaftlichen Normen und Gepflogenheiten, sehr konsequent und wirklich radikal lebt. Wofür ich sie sehr bewundere und gelegentlich sogar etwas beneide. Darüber hinaus ist sie auf ebenso radikale Weise ehrlich und direkt. Sie sagt immer was sie denkt und empfindet, was für "normale" Menschen bisweilen nur schwer zu ertragen und zu händeln sein kann. Lässt man sich allerdings darauf ein, hat man eine überaus authentische und wahrhaftige, verändernde Begegnung mit einem wundervollen und außergewöhnlichen Menschen, von dem man überdies in Sachen Ehrlichkeit, Authentizität und dem konsequenten Ausleben persönlicher Freiheit, eine ganze Menge lernen kann; wenn man es denn möchte und bereit dazu ist, sich frei von Angst vollständig und vorurteilsfrei einzulassen.

Auch mir bedeuten gesellschaftliche Normen und Gepflogenheiten immer weniger. Denn ich habe im Laufe der letzten Jahre erkannt, dass ich in meinem Innersten ebenfalls ein überaus freiheitsliebender und nach innerer, sowie äußerer Unabhängigkeit strebender Mensch bin, dessen Lebensweg und Entwicklung durch die Vielzahl von für ihn begrenzenden und hemmenden gesellschaftlichen Normen und Erwartungen über Jahrzehnte behindert wurde. Auch ich entspreche weder in meiner Lebensweise, noch in meinen tiefsten Überzeugungen den gängigen Vorstellungen von einem "typischen" Mann und den gesellschaftlichen Erwartungen. Damit fühle ich mich ausgesprochen wohl und zufrieden. Denn immer mehr erkenne ich, dass nur wirkliche und umfassende Freiheit ein tatsächlich erfülltes und glückliches Leben ermöglicht. Dennoch bin ich in meinen Anschauungen und Überzeugungen weitaus weniger radikal und konsequent als Petra. Auch wenn ich im Nachgang vieler unserer Gespräche immer wieder spüre, dass sie "eigentlich" Recht hat mit ihrer Art zu denken und zu handeln und mir an dieser Stelle sogar ein Stück voraus ist. 

Es sind einerseits die großen und wahrhaft erstaunlichen Übereinstimmungen in der Intensität, Komplexität und Tiefe im Denken und Empfinden, und andererseits das überaus spannungsreiche und bisweilen herausfordernde Lernfeld zwischen Petra und mir, das unsere Beziehung so wundervoll, im umfassenden Sinn bereichernd und einzigartig macht. Es ist (zu meiner anfänglich großen Verwirrung und Überraschung) keine körperliche, keine sexuelle Beziehung, die wir miteinander führen. Denn es besteht zwischen uns keine körperliche Anziehung. Und doch ist es eine innige, ja, auch durchaus romantische, zutiefst "verbindliche", größtmögliche Liebe zwischen uns, von einzigartiger Fülle, Vollkommenheit und Intensität. 

Sowohl auf der gefühlsmäßigen, als auch auf der geistigen Ebene sind wir umfassend miteinander verbunden und fühlen uns auf spirituelle, ja nahezu schicksalhafte Weise miteinander "verwandt", finden uns immer wieder neu im jeweils Anderen wieder, lernen voneinander und entwickeln uns mit- und aneinander. Es ist eine Liebe für die Ewigkeit, ohne den Hauch eines Zweifels. Oder, wie Petra es einmal formulierte: "Es fühlt sich mit dir an, wie eine Seele!"

Erst in dieser vollkommen neuartigen, im Grunde nicht zu beschreibenden Form eines "liebevollen und freien Miteinanders", wie wir unsere Beziehung irgendwann einmal gemeinsam getauft haben, erkenne ich die unglaubliche Vielfalt, Tiefe und Wandelbarkeit der Liebe, die ja selbst auch keinerlei Normen, Ge- und Verbote kennt. Denn wahrhaftige Liebe ist ihrem Wesen nach vollkommene und absolut radikale, grenzenlose Freiheit. Die ich mir - gemeinsam mit Petra- immer mehr erschließen kann und darf, und sie auf diese Weise auch immer mehr anzunehmen und zu leben vermag. Schritt für Schritt.


2. Oktober 2019

Meine Zeilen woanders

Ich durfte mal wieder einen Gastartikel zum Thema Genesung für den Blog einer lieben Autoren-Kollegin verfassen, den ich hier gerne verlinke:
Mein Weg aus der Depression

28. September 2019

Neuauflage ist erschienen

Ab sofort ist mein Erstling von 2016 "Grenzgänger. Autobiografische Fragmente und der Versuch ihrer Zuordnung" in einer vollständig überarbeiteten und erweiterten Neuauflage (BoD - Books on Demand, ISBN : 978-3-7347-7519-2, 11,50 €) im Buchshop des Verlages bestellbar und bald auch in allen großen Online-Buchhandlungen, sowie im stationären Buchhandel verfügbar!

Hier geht es direkt zum Buchshop und zur Leseprobe: BoD Buchshop


Die erste Fassung entstand binnen weniger Monate während meiner letzten Psychotherapie und war mein erster und wohl wichtigster Schritt hin zu meiner inzwischen vollständigen Genesung. Nicht zuletzt aus diesem Grund liegt mir dieses Buch ganz besonders am Herzen.


Klappentext:
"Nein, „Grenzgänger“ ist kein Sachbuch, kein Ratgeber und auch keine Autobiografie im klassischen Sinn. Ja, es ist ein unter die Haut gehender, schonungslos ehrlicher, autobiografischer, und eben bewusst fragmentarisch gehaltener Bericht eines, in einer psychischen Erkrankung gestrandeten Menschen.
Eckhard Neuhoff setzt sich in seinem Erstling auf eindrucksvolle Weise mit den Ursachen und Auswirkungen seiner inzwischen überwundenen psychischen Erkrankung auseinander und zeigt gleichzeitig Wege auf, wie man auch in scheinbar hoffnungslosen und düsteren Lebenssituationen etwas Gutes und Sinnvolles für sich erkennen kann.
Durch die mutige Rückschau auf die dunkelsten Momente seines bewegten Lebens hat Neuhoff hier etwas entdeckt, das ihm bei seiner fortschreitenden Genesung sehr geholfen hat: tief empfundene Dankbarkeit für alles, was war und was ist.
„Grenzgänger“ macht Mut, sich mit den Untiefen und Krisen des eigenen Lebens auseinanderzusetzen, um gestärkt und gereift daraus hervorzugehen. Wie Phönix aus der Asche."

26. September 2019

Werbung in eigener Sache: Eine Rezension von Claudia Reinländer zu "Vom Grenzgänger zum Freien Menschen"

Klappentext / Inhalt:
Die vollständige Genesung von einer psychischen Erkrankung ist möglich, wenn Denken, Handeln und Fühlen ganz und gar übereinstimmen.
In seinem neuen Buch "Vom Grenzgänger zum Freien Menschen" beschreibt Eckhard Neuhoff diese befreiende Erkenntnis als allmählichen Prozess der Gewahrwerdung und des immer stärkeren Erlebens seiner eigenen Ressourcen und Stärken innerhalb eines Zeitraums von etwa zwei Jahren.
Die unmittelbare Folge dieser Entdeckung sind für ihn das Erleben von wirklicher Freiheit, sowie einer vollkommen freilassenden und vollständig in den Alltag integrierbaren Spiritualität.
Auf diese Weise wurden das tagtägliche, bewusste Praktizieren von Freiheit und Spiritualität, in Form von tiefer Dankbarkeit gegenüber allem, was er erlebt, für Neuhoff zum Schlüssel für seinen Genesungsweg und für sein inneres Wachstum.
Cover:
Das Cover sehe ich eher sinnbildlich. Man erkennt einen einsamen Radfahrer auf einer Hängebrücke über der Tiefe des Wassers. Es spiegelt den langen Weg wieder und hat für mich etwas von Spiritualität und Freiheit. Ich finde das Cover sehr gut getroffen und sehr gut gewählt.
Meinung:
Das Buch liest sich sehr angenehm und locker. Der Schreibstil ist flüssig und sehr wortgewandt.
Das Buch ist sehr gut gegliedert und die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Überschriften der Kapitel passen sehr gut zu dem anschließend Geschriebenen.
Mich hat das Buch sehr beeindruckt, da es sehr offen mit den Themen Depressionen und psychischen Erkrankungen umgeht. Vieles wird sehr gut und ausführlich angesprochen und erklärt. So bekommt man auch einen Eindruck was es beutetet, dieses Weg zu gehen und auch wieviel Kraft und was alles dahinter steckt. Die Gedankengänge und Sichtweisen sind sehr gut beschrieben, so hat mich das Buch sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Vieles kommt auf die Sichtweise an. Positives Denken und auch Mediation kann sehr viel bewirken. Man erlebt den Genesungsweg sehr gut mit und bekommt sehr gut erklärt, wie der Autor diesen Weg beschritten hat und was ihm geholfen hat. natürlich war es nicht immer leicht, auch davon wird berichtet, aber man bekommt sehr gute Hinweise, was ihm geholfen hat und mit welcher Sichtweise er Erfolge erlangen konnte.
Mich hat das Buch sehr inspiriert und auch zum Nachdenken und Hinterfragen gebracht. Man kommt so auch ins Überlegen, über seinen eigenen Weg und das Buch hat viele sehr gute Ratschläge und Denkansätze.
Bei dem Thema Spiritualität kann ich nicht immer allem zustimmen, denn da hat jeder seine eigenen Ansichten und dies ist auch durchaus gut und richtig so, jedoch stimme ich voll und ganz zu, dass man auf seine innere Stimme hören sollte und man mit Meditation, dem inneren Frieden und dem Finden zu sich selbst sehr viel erreichen kann.
Fazit:
Eine bewegende Geschichte, die einen rührt und zum Nachdenken anregt, sowie auch sehr gute Denkansätze und Ratschläge bereit hält.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Vielen lieben Dank an Eckhard Neuhoff und BoD.

24. September 2019

Nachdenken über Reichtum und Erfolg

Manchmal frage ich mich im Stillen, ob ich nicht vielleicht einen leichteren und unkomplizierteren Weg für mich hätte wählen sollen. Denn dadurch, dass ich mich für mein weiteres Leben dem Thema "Inneres Wachstum" zugewandt habe, gelange ich immer wieder in Situationen, von denen ich mich sehr herausgefordert fühle. "Wie geht es weiter?" Und "Welches Thema ist jetzt für mich dran?" sind unter anderem die Fragen, die mich immer wieder beschäftigen und für eine Weile auch ratlos stimmen.

Die einzige wirkliche Konstante ist und bleibt zur Zeit die regelmäßige Meditation; wohl auch deswegen, weil ich mich hier wirklich heimisch fühle und immer wieder die Feststellung mache, wie gut es tut, innerlich immer mehr zur Ruhe kommen zu können und diese Ruhe und Gelassenheit auch zusehens in meinen Alltag zu integrieren vermag. Dabei wird mir allerdings immer bewusster, wie sehr ich selbst hier noch am Anfang meines Weges stehe und lediglich an der Oberfläche kratze.

Es gibt eine Fülle an Themen, denen ich immer wieder begegne und die mich faszinieren. Aber hier Prioritäten festzulegen, oder mich ihnen gar mit der gleichen Konsequenz und Hingabe wie bei der Meditation zu widmen, fällt mir unglaublich schwer und ich weiß nicht genau, woran es liegt.

Die letzten Tage habe ich mich mit dem Thema "Wünschen" etwas ausführlicher befasst und bin dabei wieder einmal mit der mir innewohnenden Ambivalenz konfrontiert worden. Dabei musste ich feststellen, wie schwer es mir fällt, mir gerade materielle Wünsche, die nach meinem unmittelbaren Empfinden nicht wirklich "sinnvoll" oder "lebenswichtig" sind, zuzugestehen und als mir zustehend und mir gemäß anzuerkennen. Tief in mir gibt es da wohl eine Hemmschwelle, die mir immer wieder einflüstert, dass materieller Besitz und finanzieller Reichtum und Erfolg nicht zu mir und meinem spirituellen Weg passen und ich mich besser mit dem begnüge und bescheide, was ich jetzt habe.

Tatsächlich bin ich sowohl mit meinem momentanen Leben als auch mit mir dem Grunde nach auch sehr zufrieden, wie ich neulich hier erst ausführlich beschrieben habe. Und trotzdem muss ich mir eingestehen, dass in mir eine große Sehnsucht nach genau diesen Dingen vorhanden ist. Es fällt mir auch sehr leicht, mir bildhaft auszumalen, wie es wäre, ein wesentlich luxuriöseres Leben zu führen. Und währenddessen fühlt es sich auch absolut richtig, schön und stimmig an. Wäre da nicht diese innere Stimme, die mir immer wieder einflüstert, dass es eben nicht richtig ist für mich. 

Es mutet für mich fast schon ein wenig schizophren an, dass ich zwar einerseits immer wieder die Erfahrung mache, wie wirksam das Gesetz der Anziehung auch in meinem Leben ist, und mir genau nach Maß Erfolgserlebnisse und wirklich schöne Momente und Begegnungen beschert. Und dass es mir andererseits nicht gelingen will, diese wirklich überzeugenden Erfahrungen "auszudehnen" auf den Bereich des äußeren Wohlstandes. Denn warum sollte mein innerer Reichtum sich nicht auch irgendwann im Außen widerspiegeln, mit der exakt der gleichen Stringenz und Wirksamkeit? 

Womöglich geht es hier wieder einmal um das Thema "Geduld mit mir selbst". Denn so wie mir bestimmte Übungen leichter fallen als anderen Menschen, gibt es eben auch Übungen, die mir aufgrund meiner Biografie und "inneren Struktur" schwerer fallen und für die ich einfach mehr Zeit als Andere benötige. Und das darf so sein. 

21. September 2019

Was Glück und Zufriedenheit für mich bedeuten

Glücksempfinden und Zufriedenheit werden von jedem Menschen anders definiert. Ich glaube, die meisten machen sich hier abhängig von Äußerlichkeiten, wie finanziellem Wohlstand und materiellem Besitz. Und sie vermögen sich wahrscheinlich nicht vorzustellen, dass auch nach äußerlichen Maßstäben "arme" Menschen mit ihrem Leben, so wie es ist, zufrieden und glücklich sein können.

Ich gehöre zu diesen finanziell "armen" Menschen. Denn ich lebe seit Jahrzehnten unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Und es ist mir egal. Ich verschwende keinen Gedanken daran, dass ich mir bestimmte Dinge nicht leisten kann, wie zum Beispiel Urlaub, oder materiellen Luxus wie Restaurantbesuche, teure Kleidung, neue Möbel, usw. Natürlich würde auch ich mich darüber freuen, finanziell aus dem Vollen schöpfen zu können, nicht rechnen zu müssen. Aber ich habe über die Jahre gelernt, mich mit dem zufrieden zu geben was ist, anstatt meine Energie auf dasjenige auszurichten, was nicht ist.

Weil ich zufrieden bin, empfinde ich keinerlei Mangel. Sondern ich bin dankbar für das, was ich habe. Und das ist nicht wenig. Schließlich habe ich eine schöne Wohnung, die ich als mein Zuhause empfinde und der ich wohl und geborgen fühle. Ich habe es warm und gemütlich, leide keinen Hunger, kann meine Katze gut versorgen, trage saubere Kleidung, habe sogar zwei Telefone (Festnetz und Mobiltelefon), habe schöne Bilder an den Wänden, viele Bücher, und bin von ganz besonderen und mich inspirierenden Menschen umgeben. Und: Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden, mit der ich seit über zwei Jahren glücklich verbunden bin. So gesehen bin ich nicht arm, sondern sogar äußerst wohlhabend.

Die finanziellen Mittel über die ich verfüge, ermöglichen mir ein vollkommen selbstbestimmtes und immer freieres Leben, das ich selbst gestalten kann und immer konsequenter nach meinen inneren Werten und Interessen ausrichte. In diesem Leben widme ich mich mit Hingabe meinem inneren Wachstum, lebe meinen Traum von der Schriftstellerei, veröffentliche Bücher und Texte und lebe voller Begeisterung die Liebe, die mir geschenkt wurde. Ich bin ein glücklicher Mensch mit einem sinnvollen und erfüllten Leben! Was kann es Schöneres geben?

Immer mehr erkenne ich, dass Wohlstand, Glück und Zufriedenheit nicht zwangsläufig von äußeren Faktoren abhängen, sondern viel mehr eine Frage der eigenen Perspektive und der inneren Einstellung (auch gegenüber mir selbst) sind. Ein ganz wichtiger Aspekt hierbei ist Dankbarkeit. Je dankbarer ich für dasjenige bin was ich habe, umso mehr wird mir an Schönem zuteil: So berühren meine Texte und Gedichte immer mehr interessierte Menschen, es entstehen sehr schöne Kontakte, und meine Bücher finden immer mehr Leser. Und bin mir ganz sicher, dass dies noch lange nicht das Ende meiner Möglichkeiten ist. Mein Leben ist schön, so wie es ist. Und dafür bin ich zutiefst dankbar!